Kath. Männerverein blickt auf die 100-Jahr-Feier der Pfarrgemeinde voraus

„100 Jahre Pfarrkirche St. Johannes" – Heute schon wirft das große Jubiläum der katholischen Kirchengemeinde, die Weihe des Gotteshauses durch Bischof Antonius von Henle am vierten Sonntag im August 1912, seine Schatten voraus. Für den Katholischen Männerverein eine besondere Aufgabe bei der Vorbereitung, Organisation und Präsentation.

In der Jahreshauptversammlung des Katholischen Männervereins am vergangenen Sonntag hatte Vorsitzender Helmut Weig mit einer besonderen Überraschung, die spontane Zustimmung und Freude unter den 60 Versammlungsteilnehmern hervorrief, aufgewartet.

Zu Ehren des Erbauers der Pfarrkirche, Bischöflichen Geistlichen Rat, Pfarrer von Floß von l906 bis l939, Ehrenbürger des Marktes, Jakob Raß, soll im Pfarrzentrum, unmittelbar am Herz-Jesu-Haus eine Gedenkanlage entstehen. Ein Granit-Gedenkstein soll die verschiedenen Bauobjekte von Pfarrer Jakob Raß, Herz-Jesu-Haus, Pfarrsaal, Mesnerhaus, Pfarrhof und Friedhof mit dem Mittelpunkt der Pfarrkirche St. Johannes, darstellen. Eine Keramikplatte mit dem Bild von Jakob Raß und einer aufgesetzten Bronzetafel mit der Inschrift „Zur Erinnerung an Bischöflichen Geistlichen Rat Jakob Raß, von 1906 – 1939 Pfarrer von Floß, l939 resigniert + 1958 Erbauer des Pfarrzentrums St. Johannes zu Floß von 1908 – 1912, Ehrenbürger der Marktgemeinde Floß" ist vorgesehen. Vorsitzender Helmut Weig ergänzte seinen Vorschlag mit der Feststellung: Diese Anlage soll die Nachwelt an die einzigartige Leistung eines großen Seelsorgers in unserer Pfarrgemeinde erinnern.

Die Einweihung der Gedenkanlage könne man sich im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum 2012 gut vorstellen.

Eine zweite Anregung unterbreitete Vorsitzender Helmut Weig der Mitgliederversammlung: Die Errichtung von zwölf Kreuzwegstationen am Kleinod des Marktes, dem St. Nikolausberg. Schon unter Pfarrer Josef wurde diese Überlegung angestellt. Jetzt soll sie ihre Verwirklichung finden. Auch das stelle einen Beitrag des Katholischen Männervereins zum 100-jährigen Jubiläum im Jahre 2012 dar.

Die Vorstellungen sind soweit schon durchgereift, dass man über die Gestaltung der Kreuzwegstationen feste Vorstellungen habe. Es sollen Granitstelen werden, wobei in den Nischen Bronzetafeln mit den Schaubildern eingebaut werden. Der Anfang sei bereits geschaffen. So werde der Frauenbund das von ihm sanierte Kreuz mit Stein am Herz-Jesu-Haus zur Verfügung stellen. Das Kreuz sollte die Anfangsstation sein. Die bestehende Grabstätte (Gruft) am Nikolausberg könnte als letzte Kreuzwegstation Verwendung finden. Noch sei die Genehmigung des Marktes als Grundeigentümer einzuholen. Eine Anfrage beim Landesamt für Denkmalpflege wäre nach Meinung von Helmut Weig sinnvoll.

Text von Fred Lehner

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