Jahreshauptversammlung des Kath. Männervereins mit Neuwahlen

Mit Geistlichen Beirat, Präses Pfarrer Norbert Große, hat der Katholische Männerverein einen „Rettungsanker" gefunden, bevor es innerhalb der Männergemeinschaft kritisch wurde. Grund dafür: Die über 30-jährige Ära von 1. Vorsitzenden Helmut Weig ging zu Ende.

Die anstehende Neuwahl eines ersten und zweiten Vorsitzenden in der Jahreshauptversammlung am Sonntag im Gasthaus „Weißes Rössl" fand nach einer nahezu endlosen, aber jederzeit sachlich und fair geführten Aussprache, bei der es eine Reihe von Vorschlägen und Meinungen gab, ein glückliches Ende. Für Wahlleiter Hans Fröhlich keine leichte, aber dann doch erfolgreiche Aufgabe. Pfarrer Norbert Große erklärte sich unter der Voraussetzung bereit, das Amt des ersten Vorsitzenden zu übernehmen, wenn er sich der Unterstützung durch Peter Pierepioka als zweiten Vorsitzenden und Helmut Weig als dritten Vorsitzenden gewiss sein könne. Dieses Versprechen gaben beide nach der einstimmigen Neuwahl ab. Die durch die Wahl eines dritten Vorsitzenden notwendige Satzungsänderung war nur noch Formsache. Jetzt könne die Arbeit, so wie es in der Präambel des Vereins steht „Ziel gekannt, Kraft gespannt, Mut voran, Herz obenan", fortgesetzt werden, hielt Weig fest.

Die Zeitunterbrechung vor der Neuwahl der drei Vorsitzenden wurde ausgenützt und Reinhold Pschierer als Schriftführer und Gottfried Stadlbauer als Kassier in ihren Ehrenämtern einstimmig bestätigt. Auch die Beisitzer Siegfried Schell, Manfred Schell, Hans Meier, Stefan Kreiner, Helmut Kreiner, Herbert Riedl, Lothar Kurz, Martin Landgraf und Thaddäus Brauner, waren zur Übergabe ihrer Aufgaben nach einstimmiger Wahl bereit.

Die Delegierten für den Diözesanverband und dem Landesverband werden vom Ausschuss bestellt.

Im 111. Jahr des Bestehens der Männergemeinschaft gedachte die Versammlung Gründungspräses Pfarrer Anton Merz, Pfarrer Jakob Raß, Pfarrer Franz Seraph Arnold, Wiedergründungsvorsitzenden Hans Bergmann, Josef Lindner, den im Jahre 2010 Verstorbenen und Ehrenvorsitzenden Martin Seiz, der am 24. Januar zu Grabe getragen werden musste.

Breit angelegt und einen weiten Bogen spannte Vorsitzender Helmut Weig in seinem Rechenschaftsbericht, vom Tage der Wiedergründung des Vereins an Christi Himmelfahrt, 3. Mai l951 bis heute.

Immer wieder zeigte es sich, dass der Männerverein eine eifrige und aktive Gemeinschaft im kirchlichen Leben der Pfarrgemeinde St. Johannes darstelle. Weig lobte unter anderem das segensreiche Wirken des früheren von Pfarrers Josef Most und die Verdienste von Pfarrer Norbert Große bei der Auslegung der Heiligen Schrift und Gottes Botschaft.

Wenn man mit offenen Augen durch das Pfarrzentrum gehe, werde deutlich, was alles an Arbeit anstehe. Der Männerverein werde weiter nicht abseits stehen, um auch diese Aufgaben mit bewältigen zu können. Dem Katholischen Männerverein wünschte der scheidende Vorsitzende, das er das Ziel erkenne, seine Kraft spanne um dieses Ziel zu erreichen, mit Mut seinen Weg vorangehe und dabei sein Herz obenauf lege.

Nochmals Revue passieren ließ Schriftführer Reinhold Pschierer die Vielzahl der Veranstaltungen im abgelaufenen Jahr, so das Pfarrfest, das Fronleichnamsfest, der Kreuzweg am Nikolausberg, die ewige Anbetung und die Ölbergandacht. Herausragende Ereignisse die Maiandachten und die Abschlussfeier. Viele Dienste haben eifrige und fleißige freiwillige Helfer des Vereins für die Kirchengemeinde geleistet. Das sollte auch weiterhin so sein, wünschte sich der Schriftführer.

„Wir stehen gut da und können unsere Aufgaben erfüllen", berichtete Kassier Gottfried Stadler in seinem nunmehr 27. Kassenbericht. Das alles in bester Ordnung sei, bestätigten die Revisoren Josef Rosner und Josef Schaller, so dass die Versammlung einstimmige Entlastung erteilen konnte.

Mit einer besonderen Ehrung und Auszeichnung wartete Pfarrer Norbert Große, unterstützt von Kirchenpfleger Anton Eismann gegenüber den scheidenden Vorsitzenden Helmut Weig und dessen Frau Loni auf. Ehrenurkunde, Präsent und Blumenstrauß waren das Dankeschön für eine großartige Bilanz mit einem schönen Erscheinungsbild des Vereins in der Öffentlichkeit. Das 100-jährige Jubiläum im Jahre 2012 werde ein Fest der Freude und des Dankes, kündigte Pfarrer Große an, der den Männerverein als unverzichtbar im kirchlichen Leben bezeichnete. „Wer als Christ leben möchte, braucht den Glauben als Stütze". Und das vermittle der Verein. Der Männerverein wäre heute nicht das, was er ist. Auch das ein Verdienst von Helmut Weig mit Frau Loni. Für die Vorstandschaft und dem Ausschuss dankte Gottfried Stadlbauer dem Ehepaar Weig mit einem Präsent. Es sei schön, dass Helmut Weig in der Vorstandschaft weiter mitarbeite.

Dass der am 3. Mai l951 wieder gegründete Männerverein stets Ziele und Aufgaben erfüllte, bestätigte Bürgermeister Günter Stich in seinem Grußwort. Es sei ein Leben im christlichen Glauben. Zur Neuwahl der Vorstandschaft und zur Diskussion über die Nachfolge von Helmut Weig meinte Stich: „Alles hat seine Zeit".

„Geben wir weiter ein Zeichen des Lebens", rief der neue Vorsitzende, Pfarrer Norbert Große mit dem Gebet des Männerapostels, Pater Rupert Mayer, die christlichen Männer auf.

Text und Bild(er) von Fred Lehner

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