Empfang von Pater Leo Beck im Rathaussaal

Mit einer Liebeserklärung an seine Flosser Heimat wartete am Sonntag im festlich geschmückten Rathaussaal Pater Leo Beck beim Stehempfang des Pfarrgemeinderates aus Anlass seines 50-jährigen Ordensjubiläums auf. Bei seinen herzlichen Dankesworten, bei denen er niemanden vergessen hatte, bekannte er: „Ich bin und bleibe gerne ein Flosser, denn Floß ist und bleibt meine Heimat!" Schon der Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Johannes war ein schönes Erlebnis, dem viele Gläubige beiwohnten.

„Wir alle sind stolz auf unseren Pater Leo", bekannte die Sprecherin des Pfarrgemeinderates Hermi Brauner, nachdem der Kirchenchor unter Leitung von Hans Fröhlich die festliche Stunde mit dem Lied „Alles, was Odem hat, lobe den Herrn" von Friedrich Silcher einleitete. Pater Leo sei als Reiseleiter und Stadtführer in Rom nicht zu übertreffen. So verkörpere er auch ein Stück Flosser Heimat. Dem „Beck Pater", wie er gerne genannt wird, wünschte Brauner Gesundheit und Gottes Segen.

Pfarrer Norbert Große dankte Pater Leo für sein pastorales Wirken bei seinen Aufenthalten in Floß. Wallfahrten nach Assisi, Tschenstochau, Padua oder Rom bleiben unvergessen. Der Botschaft Jesu gehorchend sei Pater Leo in den Franziskanerorden eingetreten. Mit Freimut verkünde er das Geheimnis des Evangeliums. Der liebe Gott habe Pater Leo Gaben und Fähigkeiten im Umgang mit Menschen geschenkt. Auf Pater Leo treffe des Wort von Papst Johannes Paul I zu: „Willst du ein unglücklicher Mensch werden, dann werde Ordensmann und werde es halb. Willst du ein glücklicher Mensch werden, dann werde Priester und Ordensmann und werde es ganz." Pater Leo habe seine Ordensberufung als glücklicher Mensch gefunden. Seine Berufung bedeute bei allen Herausforderungen eine tiefe Freude.

Der Rathaussaal ließ seine ausgezeichnete Akustik bei dem Liedvortrag des Kirchenchores „Shalom, der Herr segne dich" verspüren.

Schon einmal gab es für Pater Leo im Rathaussaal einen festlichen Anlass, die Verleihung der Bürgermedaille am 6. April 2006, erinnerte Bürgermeister Günter Stich in seinem Grußwort. Auch heute sei er von ganzem Herzen willkommen. Sein Wirken in der Heimat, in Europa und in der Welt sei zugleich eine Erfüllung in kleinen und großen Aufgaben, worüber auch die Heimatgemeinde stolz sei.

Pater Leo war gerührt und bewegt zugleich, als er seinen lieben Flossern für diesen Tag, für alle Mühe, Vorbereitung und Gestaltung dankte. „Wir leben vom Zusammenkommen", meinte der Jubilar. Er freue sich über die Lebendigkeit von Kirche und Gemeinde. Aufheiternd seine vielen Erlebnisse, darunter auch eine Audienz bei Papst Benedikt XVI., die Pater Leo zum Besten gab.

Die festliche Stunde rundete der Kirchenchor mit den Irischen Segenswünschen „Möge die Straße uns zusammenführen" ab. Glück- und Segenswünsche überbrachten viele Flosser ihren „Beck Pater".

Text und Bild(er) von Fred Lehner

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