Epiphanie (Erscheinung des Herrn) / Hl. Dreikönig

Die musikalischen Darbietungen während der Weihnachtszeit erhielten an Dreikönig in der Pfarrkirche St. Johannes mit der Pastoralmesse in G von Karl Kempter durch den katholischen Kirchenchor mit Orchesterbegleitung unter der Gesamtleitung von Konrektor Hans Fröhlich ihre Krönung.

Es war ein kleines Jubiläum, das Chorgemeinschaft und Orchester feierten. Immerhin sind es nunmehr zehn Jahre seit sich Chorleiter Hans Fröhlich für den Kirchenchor und Willibald Wirth für die Instrumentalisten bemühen, diesen musikalischen Hochgenuss den Gläubigen bieten zu können. Damit wurde eine schöne Tradition fortgeführt, die Pfarrer Norbert Große und die Gläubigen auch sehr zu schätzen wissen.

Beim feierlichen Einzug von Kreuz, Ministranten, Lektor und Pfarrer in das Gotteshaus glänzten Orgel (Christoph Fischer) und Instrumentalisten mit dem „Evangelium" von Adolf Eichenseer (Text Fritz Morgenschweiß) während die Gläubigen „Hört, es singt und klingt mit Schalle" sangen. Das Fest „Erscheinung des Herrn" bezeichnete der Geistliche in seiner Predigt als Sternstunde bei der Begegnung mit dem Jesukind. Das Kind von Bethlehem erhelle alles Dunkel in der Welt. Bei der Betrachtung der Krippe wäre diese ohne die Heiligen Drei Könige unvollständig. Den Stern bezeichnete der Prediger als „Stern christlichen Glaubens und des Evangeliums", der den Weg zu Gott führe.

Der Ohrenschmaus hatte nicht nur mit der Aufführung der Messe von Karl Kempter seinen Höhepunkt. Das „Eja pastores venite" von Georg Augustin Holler durfte nicht fehlen. Bei der Gabenbereitung war das „Transeamus" von Joseph Schnabel von Chor und Orchester zu hören.

Während der Kommunion glänzten Instrumentalisten und Christoph Fischer an der Orgel mit dem „Einzug" aus der Christkindlmesse. Wie sicher Orchester und Chor mit dem Organisten abgestimmt waren, bewiesen alle Mitwirkenden bei Bachs „Ich steh' an deiner Krippen hier". Sie machten sich damit selbst ein schönes Geschenk zu ihrem kleinen Jubiläum. Das „O du fröhliche" mit Überchor und Orchester rundete den festlichen Gottesdienst ab. Schließlich brachten Orchester und Orgel das Weihnachtsmenuett von Erich Sepp zu Gehör.

Das persönliche Engagement von Willibald Wirth, der sich um die Instrumentalisten bemühte und einlud, sei besonders hervorzuheben. Die Handschrift von Chorleiter Hans Fröhlich bei seinem Dirigat ist unverkennbar.

Mit von der Partie waren: Willibald Wirth und Reinhold Maß (Violine I), Karl Brenner und Hermann Riedl (Violine II), Heinz Hetz (Viola), Viktoria Streng (Cello), Wolfgang Wiedermann und Wolfgang Brenner (Klarinette) und Michael Fröhlich (Flöte).

Text und Bild(er) von Fred Lehner

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