Patrozinium - Pfarrfest

Mit drei Höhepunkten wartete das diesjährige Pfarrfest bei bildschönem Sommerwetter und weiß-blauem Himmel im Pfarrzentrum auf. Einmal das Choramt in der Pfarrkirche St. Johannes, zum anderen der Auftritt der Buben und Mädchen des Kindergartens St. Johannes M. Vianney und schließlich die gesellschaftliche und gemütliche musikalische Unterhaltung im Pfarrgarten.

 

 

Pfarrer Norbert Große hatte den Kirchenpatron St. Johannes der Täufer, der sein Leben ganz in den Dienst Gottes gestellt habe, herausgestellt. Sommersonnenwende bedeute Sehnsucht nach bleibendem, unvergänglichem Licht. St. Johannes habe die Botschaft Gottes, er sei das Licht der Welt, gepredigt. „Er muss wachsen, ich muss abnehmen“, sei das Geheimnis eines lichterfüllten Lebens. Die Kirche erfülle diesen Auftrag und trage das Licht in die Welt. So verstehen Verkünder ihre Sendung.Unter Chorleiter Hans Fröhlich glänzte einmal mehr der Kirchenchor mit Christoph Fischer (Orgel) und Michael Fröhlich (Querflöte) mit Liedern von Siegfried Fitz. Die Chorgemeinschaft sang zum Eingang „Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses“ und zum Gloria „Die Erde ist für die Welt ein Zeichen, dass dieses Haus hier steht“. Gläubige und Kirchenchor stimmten in das Johannes-Lied ein. Mit dem Lied des Chores „Herr, segne uns“, wurde der erste Teil des Pfarrfestes beendet.

Schon gegen 10 Uhr warteten die ersten Gäste und Besucher im Pfarrzentrum zum angekündigten Frühschoppen, wo es auch einen Mittagstisch mit Bratwürste und Kraut gab. 

Wegen der Fußballweltmeisterschaft wurde der Beginn des Kinderspieles auf 13 Uhr verlegt, ein zweiter großer Höhepunkt. Viele hunderte Besucher füllten den Spielgarten der Tagesstätte, der sich als prächtige und kunstvoll geschmückte Freiluftbühne präsentierte. Schon der Einmarsch der bunt kostümierten kleinen Schauspieler mit Leiterin Agnes Schwarzmeier und ihrem umsichtigen Team sowie die herzliche Begrüßung der Gäste durch Pfarrer Norbert Große waren ein schöner Auftakt.

Leiterin Agnes Schwarzmeier erzählte, dass die Kinder schon das ganzes Jahr der „Natur auf die Spur zu gehen“. So lautete auch das Spielthema. Beobachtungen durch die Fenster im Spielgarten bei jedem Wetter, ein Bauernhofbesuch, wöchentliche Erkundigungen im Kreislehrgarten und noch viele schöne Erlebnisse ließen das Wachsen und Werden mit allen Sinnen erfahren.

Freudig und aus vollen Kehlen sangen die Kinder das Eingangslied „Der Natur auf der Spur wandern wir durch Wald und Flur“. Das kleine Apfellied machte deutlich, wenn wir den Apfel essen, dann kommen wir heraus, wir tun sie in die Erde im Garten vor dem Haus. Heiter ging es bei dem Lied „Bin i net a scheener Hoh“ mit dem kleinen Julian als Gickerl – Gockerl. Beim Karneval der Tiere traten die Kinder mit ihren hübschen Kostümen und Tänzen auf. Auch die Zeit des Säens und Pflanzens wurde besungen. Der Indianertanz mit den rhythmischen Gesängen und Tänzen war ein freudiger und lebendiger Auftritt und begeisterte die Zuschauer. „Alles hat mal angefangen, manchmal unscheinbar und klein, für das Kleine, für das Große soll ein Platz im Leben sein“. So verabschiedeten sich die Buben und Mädchen mit riesigem Applaus der überaus dankbaren Zuschauer.

Im Pfarrgarten warteten beim dritten Höhepunkt die Kinder, Gäste und Besucher auf die vielen Überraschungen und Attraktionen, die in den kommenden Stunden geboten wurden. Das „Domcafe“ des Frauenbundes zog wieder viele Besucher an, so dass selbst gebackene Kuchen und Torten bald ausverkauft waren. Mit einer Tombola wartete der Elternbeirat des Kindergartens auf. Alle 950 Lose wurden verkauft. Der Reinerlös ist für die Anschaffung von Bauklötzen aus Schaumstoff gedacht. Die CAJ-Gruppe ließ mit ihrer Saftbar keine Langeweile aufkommen. Pfarrgemeinderat und Männerverein engagierten sich auf ihre Weise und waren Garant für einen großartig organisierten Festverlauf. Grillspezialitäten, Käse und Brezen fanden ebenso reichen Absatz wie die alkoholische und nichtalkoholische Getränke. Ein rundum schönes Pfarrfest, worüber sich auch Pfarrer Norbert Große freute und wofür er allen Helfern Dank sagte. Ab 16 Uhr haben viele Gäste das Fußballweltmeisterschaftsspiel Deutschland – England und die Fanmeile auf dem Rathausplatz vorgezogen, doch das tat dem Fest keinen Abbruch.

Text und Bild von Fred Lehner

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