Grüße an Papst Benedikt – Pater Leo Beckführt Flosser durch „sein“ Rom

Die Flosser Pilger waren bei der Generalaudienz von Benedikt XVI. auf dem Petersplatz kaum zu übersehen. Mit einem fünf Meter langen Transparent schickten sie Grüße an den Papst und der Jubel war groß, als die Pfarrei Floß namentlich genannt wurde.

Am Pfingstmontag ging es direkt nach der Messe für 38 Pilger mit dem Bus nach München und von dort aus mit dem Flugzeug in die heilige Stadt nach Rom. Unter der Leitung von Cornelia Kitta und Rita Rosner verbrachte die Gruppe sechs segensreiche Tage. Dabei standen natürlich das kirchliche Rom und der Wahlfahrtscharakter im Vordergrund, aber auch die vielen anderen Sehenswürdigkeiten der ewigen Stadt kamen nicht zu kurz.

 

 

Am Dienstag führte der gebürtige Flosser Pater Leo die Pilger in den historischen, antiken Teil von Rom. Kolosseum, Forum Romanum und Capitol ließen erahnen, welche Hochkultur hier schon vor mehr als 2000 Jahren geherrscht hat. Daneben standen auch noch der Besuch der Kirche Santa Maria in Aracoeli mit dem berühmten Jesukind und ein Abstecher zum Denkmal für Viktor Emanuel auf dem Programm.

Das besondere Highlight der Pilgerfahrt war natürlich die Generalaudienz von Papst Benedikt XVI. auf dem Petersplatz mit Tausenden anderen mitzuverfolgen. In nur geringer Entfernung fuhr der Papst Benedikt mit seinem Papa-Mobil an der Gruppe vorbei, bevor er später in deutscher Sprache alle Pilger begrüßte. Was natürlich zu großem Jubel unter den Anwesenden führte.

Nachmittags führte Pater Leo gemeinsam mit Pfarrer Norbert Große die Gruppe in die größte und bedeutendste Marienkirche Santa Maria Maggiore.

Zwei weitere der vier Hauptkirchen Roms standen dann am Donnerstag auf dem Programm: die Lateranbasilika und der der Petersdom. Pater Leo wusste bei jeder Station mit seinem fundierten und großen Wissen die Pilger in seinen Bann zu ziehen und bei den Ausmaßen gerade des Petersdoms mit seiner riesigen kamen viele aus dem Schwärmen gar nicht mehr hinaus. Ausklang fand der Tag dann in Pater Leos „alter Heimat“, in der Kirche der Zwölf Apostel und dem angeschlossenen Kloster war er zwölf Jahre lang in Rom zu Hause. Deshalb fiel es dem Franziskanerminoriten auch nicht schwer die Gruppe für seine Stadt zu begeistern und mit einem umfangreichen Wissen alle Fragen zu beantworten.

Der Freitag bestand dann wieder mehr aus der Besichtigung des antiken Roms. Die Katakomben von San Calisto sind die Stätte, an der die frühen Märtyrer und Päpste der römisch-katholischen Kirche beerdigt wurden. Danach ging es weiter zum Pantheon, der nächsten Grabstätte. Denn in dem riesigen Kuppelbau liegen einige Mitglieder der italienischen Königsfamilie begraben.

Der Nachmittag stand dann zur freien Verfügung und konnte genutzt werden, um den Trevi Brunnen, die Spanische Treppe, die Piazza Navona oder andere Sehenswürdigkeiten von Rom zu genießen. Oder auch einfach nur in einer Gasse ein Eis zu essen oder die Vorzüge der Modestadt beim Einkaufen zu genießen.Auf dem Rückflug waren sicherlich alle etwas erschöpft ob der vielen und tollen Eindrücke, die sie in der ewigen Stadt gewonnen haben. Doch in einem waren sich alle Pilger einig: Rom ist etwas ganz besonderes und die Pilgerfahrt war ein tolles Erlebnis des Miteinanders.

Text und Bild von Rita Rosner

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