Weißer Sonntag / Jubelkommunion

Weißer Sonntag, Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit, ein Festtag für die Jubelkommunikanten der Pfarrgemeinde St. Johannes. Vor 25, 50 und 60 Jahren traten sie in ihrer Heimatkirche erstmals zum Tisch des Herrn. Pfarrer Norbert Große sprach von einem freudigen Wiedersehen, das mit einem Klassentreffen verbunden war. Viele Erinnerungen wurden wach und ausgetauscht. Ein wahrer Freudentag.

 

 

Feierlich der Einzug in das festliche geschmückte Gotteshaus mit Glockengeläute, voran mit Kreuz, Ministranten, Lektor und Pfarrer und Jubelkommunikanten. Chorleiter Hans Fröhlich hat ein „kirchenmusikalisches Highlight“ zusammengestellt, das der Eucharistiefeier einen würdigen Rahmen gab. An der Orgel spielte der 17-jährige Michael Fröhlich, mit den beiden Streichern Willibald Wirth und Reinhold Maß (Solovioline). Beim Einzug war „Besinnung“ von Reinhold Maß zu hören und der Kirchenchor brillierte mit dem „Jesus bleibet meine Freude“ von Johann Sebastian Bach. Zur Aufführung kam die „Missa a tre voci“ von Michael Haydn. Bei der Lesung sang der Chor „Herr, deine Güte reicht so weit“ von A.E. Grell. Orgel, Streicher und Chor führten das „Ave verum“ von Wolfgang Amadeus Mozart auf, während der Kommunion das „Air“ von Johann Sebastian Bach zu hören war. Mit dem „Dank sei dir, Herr“ von Georg Friedrich Händel, dem Überchor von „Großer Gott, wir loben dich“ und der „Sonate F-Dur, 1. Satz“ von G. Sammartini fand der musikalische Teil seinen Höhepunkt.

Schade, dass Kaplan Wolfgang Gebert wegen Krankheit unter seinen früheren Schulkameraden, die das 25-jährige Jubiläum feierten, nicht mit dabei sein konnte.Von einem wahren Geschenk der Freude und Liebe, sprach Pfarrer Große in seiner Festpredigt. Die Christen mögen keine Angst und Furcht im Leben haben, denn Jesus sei Mitte, Herz, Liebe und Leben. Darin müsse im christlichen Glauben fest gehalten werden. Der Glaube an die Auferstehung gebe auch inneren Frieden. In seinem Gebet bat Pfarrer Große um Orientierung und Halt bei den Jubelkommunikanten.

Nach dem Auszug aus dem Gotteshaus und dem Erinnerungsfoto trafen sich die Jubelkommunikanten bei kühlem Wetter im Friedhof zum Gedenken der verstorbenen Mitschülerinnen und Mitschüler, Lehrer und Seelsorger. Dankbar waren die Jubilare für Vorbereitung und Organisation, die bei Werner Stich für die 50-Jährigen und Brigitte Bäumler für die 60-Jährigen in besten Händen war. Nach dem Mittagessen in den Flosser Lokalen gab es am Nachmittag in der St. Nikolauskirche noch einen Besuch und eine Dankandacht mit Pfarrer Norbert Große. Beim gemeinsamen Kaffeetrinken gab es noch viele schöne Erinnerungen zu erzählen. Ein Fest- und Freudentag, den die Jubilare noch lange in schöner Erinnerung behalten werden.

Text und Bild von Fred Lehner

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