Totengedenken mit Prozession zum Gottesacker

Bis auf den letzten Platz war das katholische Gotteshaus St. Johannes an Allerheiligen bei der Andacht des Totengedenkens besetzt.

Nach dem „Sanctus" des evangelischen Posaunenchores sangen die Gläubigen „Ich bin nur Gast auf Erden". Beim Gedenken der Toten hatte Pfarrer Norbert Große vom Dank gegenüber Gott gesprochen, dass er uns liebe Menschen geschenkt hat. Der Kirchenchor unter Leitung von Hans Fröhlich sang „Herr ich bin dein Eigentum" von Max Hößl. Pfarrer Große hatte die Konfrontation mit dem Tod angesprochen und die Frage aufgeworfen, welche Sinn das Sterben dem Leben gebe. Die Straße des Lebens sei keine Sackgasse, vielmehr führe sie zu Gott, er habe mit dem Leben den Tod besiegt. Christliches Sterben ermutige zum Leben. Für jeden der im abgelaufenen Jahr verstorbenen zehn Frauen und elf Männer wurden Kerzen angezündet, während der Posaunenchor „Fried' mit euch" intonierte. Ein langer Trauerzug bewegte sich zum Gottesacker. Dort nahm Pfarrer Große unter den Klängen der beiden Chöre und einer vorgetragenen Litanei die Gräbersegnung vor.

Das Totengedenken endete mit den Liedern „Wie sie so sanft ruhn" und „Näher mein Gott zu dir", während der Posauenchor „Ich bete an die Macht der Liebe" spielte.

Text und Bilder von Fred Lehner

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