Ehejubiläum

Mit den „Sprachen der Liebe" wartete Gemeindereferentin Maria Rehaber-Graf aus Störnstein beim Ehejubiläumstag am Samstag im Pfarrheim St. Josef auf. Alle 20 Paare waren in die Zeit des „Jaworts" vor dem Standesbeamten und am Traualtar zurück versetzt. Ihre Anwesenheit bekräftigte zugleich das Eheversprechen von Liebe und Treue.

 

Es sind schon über 20 Jahre her, dass der Pfarrgemeinderat einmal im Jahr die Ehejubilare zur geselligen Feier und anschließend in der Pfarrkirche St. Johannes einlädt. Die Freude über den Zuspruch brachte Hermi Brauner, Sprecherin des Pfarrgemeinderates, in ihrem herzlich gehaltenen Gruß- und Dankeswort zum Ausdruck. Auch Pfarrer Norbert Große freute sich, dass Gottes Segen die Jubilare stets begleitete. Bei den anwesenden 20 Ehepaaren die vor 10, 20, 25, 30, 40 und 50 Jahren den Bund fürs Leben eingingen, wurden 695 gemeinsam zurückgelegte Jahre gezählt. Sieben Ehepaare waren mit dabei, die Goldene Hochzeit feierten oder kurz davor stehen.

Hermi Brauner bereitete mit beispielhaftem Engagement und Unterstützung von Cornelia Kitta, Eva Maria Schulz, Elisabeth Lehner, Petra Buckmann und Sabine Böhm die Jubelfeier vor. So wurde der Freudentag ein schönes Erlebnis, zumal Gemeindereferentin Maria Rehaber-Graf es verstand, einen kurzweiligen Nachmittag bis zu Beginn der heiligen Messe zu gestalten.

Nach den Grußworten präsentierten die tüchtigen Helferinnen ein Kuchen- und Imbissbuffet vom Feinsten.

Eingangs wurde das Lied „Wo zwei oder drei" gesungen. Gemeindereferentin Rehaber-Graf zeigte ein Bild mit den Symbolen der Ehe, die Ringe, den Zweig, als lebendiges Wachstum und die segnenden Hände Gottes. Bei den fünf Sprachen der Liebe spürte man das Engagement von Maria Rehaber-Graf als geistliche Begleiterin im pastoralen Dienst. Wie kann ich meiner Frau, meinem Mann meine Liebe, Zuneigung, Lob, Dank, Anerkennung vermitteln. Was bedeuten Geschenke, Hilfsbereitschaft und Zärtlichkeit. Selbst ein Liebesgeflüster durfte an diesem Festtag nicht fehlen. In der Bildmeditation wurde Gott in die Mitte des Ehelebens gestellt. Der gesellschaftliche und unterhaltsame Teil hatte allein dadurch schon seine Besonderheit, weil man sich in diesem Kreise des Miteinanders selten, wenn überhaupt, sieht.

Zu einem weiteren Höhepunkt des Ehejubiläumstages kam es in der Pfarrkirche St. Johannes bei der heiligen Messe. Pfarrer Norbert Große dankte den Ehepaaren für die Einhaltung ihres Eheversprechens. Das sei leider in der heutigen Zeit gar nicht mehr so selbstverständlich sei. Der Geistliche segnete die vom Pfarrgemeinderat gespendeten sehr schön dekorierten Kerzen als Jubiläumspräsente.

Wieder einmal glänzte der Gospelchor „All Generations" unter Leitung von Marion Elling und Reinhold Seiz, der die Eucharistiefeier zu einem weiteren schönen Erlebnis und gelungenen Abschluss werden ließ.

Text und Bilder von Fred Lehner

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