Stehempfang zum 25-jährigen Caritas-Jubiläum Floß-Flossenbürg

"Gäbe es die Caritas nicht, sie müsste als ein unverzichtbarer Wesensausdruck der Kirche erfunden werden. Die Kirche lebt vom sozialen Dienst." So charakterisierte Pfarrer Gerhard Schmidt aus Roggenstein in seiner Eigenschaft als erster Vorsitzender die Caritas-Sozialstation, Außenstelle Floß-Flossenbürg beim Festakt am Sonntag im Pfarrheim St. Josef. Sie kann auf ein 25-jähriges Bestehen zurück blicken.

Pfarrer Norbert Große war es vorbehalten, den exzellenten Kreis der geladenen Gäste, unter denen sich Pfarrer Georg Gierl aus Flossenbürg, Geschäftsführer Bernhard Uhl, Eduard Frauenreuther aus Flossenbürg, die Bürgermeister Günter Stich aus Floß, und Johann Kick aus Flossenbürg, Vertreter der Pfarrgemeinderäte und Kirchenverwaltungen beider Kirchengemeinden, Sponsoren, Geldgeber, Dr. Rüdiger Hettler und Apotheker Heinrich Güntner befanden, einen herzlichen Willkommensgruß zu entbieten.

Den sozialen Dienst bezeichnete Pfarrer Gerhard Schmidt in seiner Ansprache als "Erdung der Kirche". Caritas sei Nächstenliebe und Zuwendung zugleich. Die Floss-Flossenbürger Sozialstation bezeichnete Pfarrer Schmidt als eine besondere Bereicherung im Dekanat Leuchtenberg. Sie möge noch lange bestehen, damit den Menschen geholfen werde könne.

Geschäftsführer Bernhard Uhl ließ keinen Zweifel daran, dass die vollzogene Fusion der Flosser Sozialstation in das Dekanat Leuchtenberg richtig und wichtig war. Damit konnte abgesichert werden, dass nichts verloren gehe, was sich bewährt habe. Auf das Gesundheitswesen der vergangenen 25 Jahre eingehend meinte Uhl, dass die ambulante Pflege geradezu stiefmütterlich behandelt werde. Sein Dank galt allen Verantwortlichen der Sozialstation, besonders Außenstellenleiterin Maria Käs mit ihrem Team, das aufopferungsvolle Dienste leiste.

Den Fuß ins Leben gestellt hatte vor 25 Jahren die Floß-Flossenbürger Caritas-Sozialstation, die sich längst bewährt habe. Darauf könne eine Kommune stolz sei, zumal viel persönliches Engagement und Zuneigung zu den pflegebedürftigen Mitmenschen zu spüren sein. Dieses segensreiche Wirken, das Dienen, Helfen und Beraten möge sich noch lange fortsetzen. Stich überreichte an Leiterin Maria Käs ein Geldpräsent, während sein Amtskollege Johann Kick aus Flossenbürg mit Rosen für das gesamte Pflegepersonal aufwartete. Kick bedauerte, dass der Dienst am Menschen viel zu oft vergessen werde. Umso mehr Kraft und Liebe, aber auch ein Lächeln, das bei den pflegebedürftigen Mitmenschen Wunder wirken könne, wünschte Kick dem Pflegeteam.

Noch lange war der Festtag nicht zu Ende. Wieder einmal engagierte sich das Pflegepersonal für das gemütliche Beisammensein am Nachmittag im Pfarrsaal bei Kaffee, Kuchen, Käse und Brezen. Dabei gab es für die Besucher auch einen kleinen Service durch Blutdruck- und Blutzuckermessungen.

Text und Bilder von Fred Lehner

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