Kirchweih

Mit dem Eingangslied "Ein Haus voll Glorie schauet weit über alle Land, aus ewigen Stein erbauet von Gottes Meisterhand" feierten die Gläubigen in der katholischen Pfarrkirche St. Johannes das Kirchweihfest.

Pfarrer Norbert Große erinnerte eingangs an den Bau der Pfarrkirche, die am 26. August 1912 durch Geistlichen Rat, Pfarrer Jakob Raß, errichtet und durch den Regensburger Bischof Henle auf den Kirchenpatron Johannes der Täufer eingeweiht wurde. Die vielen Fenster des Gotteshauses beeindrucken ihn besonders, denn sie schenken helles Licht im Haus der Gnade und Freude.

Mit Heimatpriester Pater Leo zelebrierte er den Pfarrgottesdienst, der durch die Mitwirkung von Konrektor Hans Fröhlich (Orgel) und Willibald Wirth (Violine) zu einem musikalischen Hörgenuss wurde. Glänzend abgestimmt der Vortrag für Orgel und Violine "Wo Musik sich frei entfaltet" von Wolfgang Amadeus Mozart.

Die Festpredigt hielt Pater Leo, der das Dienen für den Herrn, denn er ist unser großer Gott, herausstellte. Der Prediger zitierte die Worte von Mutter Teresa: "Stille, Gebet, Glaube, Liebe und Dienen". Sie führen zum Glauben. Der Glaube sei das Fundament und eine Herzensentscheidung, während die Liebe nach den Worten von Dietrich Bonhoeffer nichts fordere, sondern für den anderen da sei. Pater Leo rief die Gläubigen auf: "Machen wir uns auf den Weg zum Dienen im christlichen Glauben."

Mit dem "La reine de France" von Joseph Haydn und während der Kommunionausteilung dem "Gebet in der Dämmerung" von Hugo Gyldmark und Kay Rostgard-Fröhr glänzten die beiden Solisten mit ihren musikalischen Vorträgen. Nach dem Lied der Gläubigen "Ein Haus steht fest gegründet" und dem Wettersegen von Pfarrer Norbert Große beendeten Hans Fröhlich und Willibald Wirth den feierlichen Festgottesdienst mit einem Marsch.

Text und Bilder von Fred Lehner

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