Fronleichnamsfest mit feierlichem Gottesdienst und Prozession

Der Herrgott hatte mit den Verantwortlichen und Gläubigen der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes gut gemeint. Er schenkte ihnen bei der Fronleichnamsprozession durch den Markt am Sonntag herrlichen Sonnenschein. Ob aber die Gläubigen Verständnis dafür aufbrachten, dass die Prozession von der Tradition des Hochheiligen Festes abweichend, auf den darauf folgenden Sonntag verschoben wurde, ist eine andere Frage. Jedenfalls ist die Absage der Flosser Blaskapelle wegen fehlender Musiker schwer nachvollziehbar. Umso dankbarer sind die Flosser, dass auf ihre Nachbarn in Flossenbürg Verlass ist.

So gab es am Sonntag beim festlichen Choramt ebenso wie beim Einmarsch in das Gotteshaus, bei der Prozession und beim Fahneneinzug schmissige Musik durch die Blaskapell'n Flossenbürg.

Schade, dass der Fahnenblock der örtlichen Vereine und Verbände sich neben den kirchlichen Organisationen bei der Prozession nur noch auf zwei Fahnenabordnungen, nämlich die der Freiwilligen Feuerwehr und der Soldatenkameradschaft l870 beschränken musste. Vereine von mehreren hundert bis zu tausend Mitgliedern lassen ihre Solidarität mit kirchlichen Festen und Feiern vermissen und bringen es nicht fertig, einen Fahnenträger und zwei Begleiter abzustellen. Vielleicht wird vergessen, dass alle Fahnen und Standarten die kirchliche Weihe erhalten haben.

Im festlichen Choramt hatte Pfarrer Norbert Große vom Gleichnis des Senfkorns, das reiche Früchte bringe, doch Wachstum und Lebenskraft von Gott geschenkt bekommen hat, gesprochen. Das sei ein Hinweis auf das Reich Gottes für das Handeln und Wirken in der Welt. So können aus kleinen Werken große Taten geschehen. Das Fronleichnamsfest bezeichnete Pfarrer Große als ein "Glauben und Bekennen" des gegenwärtigen Gottes.

Eindrucksvoll der Vortrag durch die Blaskapell'n Flossenbürg, während der Kommunionausteilung die das "Ich bete an, die Macht der Liebe" intonierte.

Anbetung und Verehrung Gottes kamen mit Gesang und Gebet während der Prozession zum Ausdruck. Am Vorplatz des Zentralschulhauses hatte die CAJ-Gruppe einen Blumenteppich mit den Farben des Regenbogens vor dem Alter ausgebreitet. Sie sprachen auch die Fürbitten. Den zweiten Altar vor dem Kirchenportal gestaltete der Frauenbund mit dem Sinnbild der Weintrauben, Ähren und Kreuz.

Die Anliegen und Fürbitten haben Frauenbund und Männerverein vorgetragen. Die feierliche Prozession endete mit dem Dank des Pfarrer an die vielen freiwilligen Helfer, Chor, Musikkapelle, Kinder des Kindergartens und Erstkommunikanten und den Gläubigen, die an Gottesdienst und Prozession teilnahmen.

Text und Bilder von Fred Lehner

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