Kaplan Wolfgang Gebert besucht Floß

Schon recht früh machte sich der Katholische Seniorenkreis aus Fischbach bei Nürnberg auf den Weg in die Oberpfalz ins Flosser Land. Dabei erfüllte Heimatpriester Wolfgang Gebert, der seit 2007 als Kaplan in der dortigen Pfarrgemeinde seine Zelte aufgeschlagen hat sein Versprechen, im Mai 2009 nach Floß zu kommen. Im Juni vergangenen Jahres gab es einen Freundschaftsbesuch des Flosser Seniorenkreises in Fischbach.

Die kleine Exkursion der Franken führte zunächst zur KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, wo die Reisenden bei der Führung durch die Gedenkstätte in zwei Gruppen aufgeteilt wurde. Freude hatte Kaplan Gebert, dass sich Altbürgermeister Johann Werner bereit erklärte, der Besuchergruppe Einblick in das unfassbare Geschehen des früheren KZ-Lagers zu geben. Station wurde auch in der Synagoge in Floß gemacht, wo Siegfried Schuller die Gäste aus Fischbach in die jüdische Vergangenheit im Markt einführte und die 1061-jährige Ortsgeschichte vorstellte.

Erholt von den beiden eindrucksvollen Erlebnissen in Flossenbürg und Floß hatte sich die Besuchergruppe mit Kaplan Wolfgang Gebert und dessen Mutter Resi in der Raststation am Bocklradweg, wo das Mittagessen, wenn auch etwas verspätet eingenommen wurde. Geduldig warteten über 60 Frauen des Katholischen Seniorenkreises aus Floß in der Pfarrkirche St. Johannes auf die Gäste, mit denen eine festliche Maiandacht mit Pfarrer Norbert Große und Heimatpriester Wolfgang Gebert gefeiert wurde. Konrektor Hans Fröhlich hatte sich Zeit genommen und begleitete die Gläubigen mit ihren Gesängen an der Orgel. Pfarrer Norbert Große hatte das Gebet "Maria die Lobpreisende" in den Mittelpunkt der Andacht gestellt. Nach dem Vaterunser, der Aussetzung des Allerheiligsten und dem Segen sangen die Gläubigen "Gegrüßet seist du Maria".

Kaplan Wolfgang Gebert ließ es sich nicht nehmen, den Gästen aus Fischbach seine Heimatkirche St. Johannes, deren Bau in den Jahren 1910-1912 durch Geistlichen Rat Jakob Raß mit den Gemälden des Johannes-Zyklus vorzustellen.

Im Pfarrsaal erwartete den Gästen eine mit Blumen festlich geschmückte Tafel. Fleißige Hände hatten beim überfüllten Pfarrsaal eine perfekte Bewirtung und Gastfreundschaft an den Tag gelegt. Kaplan Kaplan Wolfgang Gebert bekannte, "Schön, wieder einmal daheim zu sein". Er dankte auch im Namen der Leiterinnen Rita Lindner und Dr. Hannelore Welte für die herzliche Aufnahme und Gastfreundschaft. Es konnte nicht ausbleiben, dass Anni Witzl Rita Kreiner und Christine Malzer mit dem Sketch "Der Hasenbraten" ihre Schauspielkünste auf die Bühne zauberten und dabei die Gäste aus Fischbach mit ihrem Dialekt ein wenig auf die Schippe nahmen. Donnernder Applaus war der Dank aller Gäste und Besucher, die sich gegen 17 Uhr herzlich verabschiedeten.

Text und Bilder von Fred Lehner

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