Weißer Sonntag - Jubelkommunion

Der Weiße Sonntag, vor Jahrzehnten noch Erstkommuniontag der katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes, war auch in diesem Jahr der Tag der Jubelkommunion. Gläubige, die vor 25, 50 und 60 Jahren in ihrer Heimatkirche St. Johannes zum Tisch des Herrn getreten waren, feierten mit Pfarrer Norbert Große, dem Kirchenchor unter Leitung von Konrektor Hans Fröhlich, an der Orgel Christoph Fischer, und vielen Christen Jubiläum.

Unter feierlichem Glockengeläute, voran mit Kreuz, Ministranten, Lektor und Pfarrer zogen die Jubilare in das festlich geschmückte Gotteshaus ein. Die Gläubigen sangen mit dem Kirchenchor "Das ist der Tag, den Gott gemacht". Beim Gloria erklang "Lobt den Herrn der Welt" von Trapp.

Bei seinem Willkommengruß hielt Pfarrer Große dankbar fest, dass sich viele Jubilare auf den Weg zur Heimatkirche machten, ein freudiges Wiedersehen feiern und viele Erinnerungen wach werden lassen. Bei der Lesung brillierte der Chor mit "Gelobt sei Gott" von Vulpius.

In seiner Predigt sprach Pfarrer Große von einem Tag mit eigenem Charakter nach einem Lebensweg mit allen Höhen und Tiefen. Ein besonderer Höhepunkt war der Tag der Erstkommunion als ein Schritt auf den Glaubens- und Lebensweg. Der Prediger gab bei der Frage, in welche Richtung die Zukunft gehen soll, den Jubilaren einen Anstoß. Es sei die Kirche und der Glaube an Gott, der auch Trost gebe. Mit der heiligen Kommunion werde Gott berührt und begegnet. Deshalb sollen die Jubilare weiter den Weg des Vertrauens an Gott und den Weg des Glaubens an den auferstandenen Herrn nicht verlassen.

Bei der Gabenbereitung sang der Chor: "Dem, der die Liebe ist" von Heizmann, während der Überchor mit den Gläubigen beim Sanctus das "Heilig, Herr Gott Zebaot" anstimmte.

Die Jubelkommunikanten traten unter dem Orgelspiel von Christoph Fischer "Caro mio ben" zum Tisch des Herrn. Der feierliche Gottesdienst endete mit dem Dankeslied "Großer Gott wir loben dich".

Nach dem Erinnerungsfoto durfte der Gang zum Friedhof zum Gedenken der verstorbenen Mitschülerinnen und Mitschüler nicht fehlen. Dankbar waren die Jubilare für die Vorbereitungen und die Organisation, die bei den 25-Jährigen bei Marion Elling, bei den 50-Jährigen von Brigitte Jankowski und bei den 60-Jährigen bei Anni Witzl in besten Händen waren.

Am Nachmittag gab es noch in der St. Nikolauskirche eine Dankandacht.

Text und Bilder von Fred Lehner

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