Verabschiedung von Eduard Frauenreuther als Geschäftsführer der Caritas-Sozialstation

"Zuhause pflegen, helfen, beraten." Unter diesem Motto stellt sich die ambulante Caritas-Krankenpflegestation Floß - Flossenbürg in den Dienst des kranken- und pflegebedürftigen Menschen." Dass sie nunmehr ab 1. Januar 2009 im Rahmen einer gesetzlichen Verordnung durch das Dekanat Leuchtenberg mit dem Sitz in Vohenstrauß verwaltet wird, ändert nichts an der Leistungsfähigkeit der Floss-Flossenbürger Station unter Leitung von Maria Käs.

 

 

Und dennoch gab es eine Veränderung. Seit 2001 war Eduard Frauenreuther aus Flossenbürg als ehrenamtlicher Geschäftsführer der Station tätig. Mit der durchgeführten Fusion hat die Geschäftsführung ihr Ende gefunden.

Für die Vorstandschaft der Caritasstation unter Pfarrer Georg Gierl, Flossenbürg und Pfarrer Norbert Große, Floß, Anlass genug, für eine aufopferungsvolle und gewissenhafte ehrenamtliche Arbeit Dank zu sagen.

Der Verabschiedung von Eduard Frauenreuther ging ein Gedenk- und Dankgottesdienst am Donnerstag in der katholischen Pfarrkirche St. Johannes, die beide Geistlichen aus Floß und Flossenbürg zelebrierten, voraus. Pfarrer Große hatte in seinen Eingangsworten herausgestellt, dass das Gedenken den 18 im Jahre 2008 Verstorbenen, die von der Caritasstation betreut und gepflegt wurden, gelte. Die Trauer sei mit der Hoffnung und Liebe verbunden, dass Gott stärker sei als der Tod. Dem Pflegepersonal mit Leiterin Maria Käs und Geschäftsführer Eduard Frauenreuther für die Verwaltung dankte Pfarrer Große für eine beispielhafte Zuwendung der betreuten Menschen.

Der Gedenk- und Dankgottesdienst wurde durch Hans Fröhlich (Orgel) und Willibald Wirth (Violine) musikalisch eindrucksvoll gestaltet.

In der Bockl-Raststation hatte sich das gesamte Pflegepersonal mit Stationsleiterin Maria Käs und dem scheidenden Geschäftsführer Eduard Frauenreuther eingefunden. Pfarrer Georg Gierl übernahm den Part der Dankesworte, die zunächst Martina Rosner aus Flossenbürg galten. Sie war zehn Jahre in der Flosser Caritasstation tätig und habe dabei viel geschaffen. Nunmehr arbeite sie in der Kreisgeschäftsstelle Weiden. Präsente und Blumenstrauß waren Ausdruck der Dankbarkeit, die Martina Rosner aus der Hand der beiden Pfarrer entgegennehmen durfte.

Das ehrenamtliche Engagement von Eduard Frauenreuther könne nicht hoch genug gewürdigt werden, hob Pfarrer Georg Gierl in seiner Laudatio für den ehrenamtlichen Geschäftsführer hervor. Frauenreuther habe die Station gegenüber früherer Zeit auf eine heute feste finanzielle und sichere Grundlage gestellt, den Fahrzeugpark aufgestockt, sichere Arbeitsplätze geschaffen und das Pflegepersonal als Team geformt. So war der Flossenbürger als Kapitän des Caritasschiffes "ein Glücksfall" für die Krankenpflegestation. Das Dankeschön drückten Pfarrer Gierl und Pfarrer Große durch Überreichung einer geschnitzten Figur der Heiligen Elisabeth aus.

Der sichtlich bewegte Geschäftsführer bekannte, dass ihm die Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe bei der Übernahme des Ehrenamtes nahe standen. Er habe in christlicher Nächstenliebe das "Helfen und Dienen" als seine Pflicht angesehen, hoffte auf die Zustimmung seiner Arbeit, die er geliebt habe. Wichtig sei ihm, dass die Krankenpflegestation Floß-Flossenbürg erhalten bleibe. Und das sei der Fall. Genugtuung finde Frauenreuther in der Zustimmung aller betreuten Menschen, die immer wieder ihre Dankbarkeit zum Ausdruck bringen.

Für das Team der Caritasstation dankte Leiterin Maria Käs dem scheidenden Geschäftsführer für eine schöne Zeit des gegenseitigen Vertrauens.

Text und Bilder von Fred Lehner

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