Martinszug

Die Martinsfeier hat in den beiden christlichen Kindergärten "Unterm Regenbogen" und "St. Johannes M. Vianney" alljährlich eine besondere Bedeutung. Nach den Andachten in den beiden Pfarrkirchen St. Johannes und St. Johannes Baptista wurde die gemeinsame Martinsfeier auf dem Luitpoldplatz zu einer machtvollen Demonstration praktizierter Ökumene.

Das begrüßten auch die vielen hundert Teilnehmer der Feier gegen 17 Uhr auf den schon legendären Standort für derartige gemeinsame Veranstaltungen beider Kirchengemeinden, dem Luitpoldplatz.

In der katholischen Pfarrkirche St. Johannes hatten sich zahlreiche Eltern, Großeltern und Angehörige der Kinder mit ihren Sprösslingen eingefunden, um das Spiel "Die Not des Nächsten sehen, der einen Platz auf dieser weiten Erden haben soll" mit zu erleben. Die Kinder entpuppten sich als großer Schauspieler. Pfarrer Norbert Große hatte der Gemeinde den heiligen Martin vorgestellt. "Heilige bringen das Licht zu uns" betonte er. Nach den von den Kindern vorgetragenen Fürbitten und dem gemeinsamen Vaterunser segnete der Priester Kinder und Laternen.

Beim gemeinsamen Treffen der "Regenbogen-Kinder" im Kirchenzentrum mit Pfarrerin Kim Dämmer wurde ein Martinsfeuer entzündet. Dann bewegte sich unter Vorantritt des Posaunenchores ein langer Lichterzug zum Festplatz. Leiterin Heidi Hippmann wurde von ihrem Team und den Mitgliedern des Kinderelternbeirates begleitet. Immer wieder ertönte das Lied "Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne".

Gespannt wartete man auf den Lichterzug des katholischen Kindergartens, der vom heiligen Martin und dem Bettler angeführt wurde. Freudig und mit hellen Stimmen sangen die Kinder "Ich geh mit meiner Laterne".

Das Lichtermeer auf dem Luitpoldplatz wurde immer größer und eindrucksvoller. Für beide Kindergärten sagte Heidi Hippmann allen Beteiligten ein Dankeschön für ihre Mithilfe, darunter den Elternbeiräten, der Feuerwehr und dem Markt. "Unsere Laternen leuchten durch die Nacht und sollen das Dunkel der Welt erhellen" tönte es aus dem Munde von Heidi Hippmann. Freudig stimmten die Kinder in das "Warm ist mein Licht" ein. Der Dank an die Kinder blieb nicht aus. Die Elternbeiräte praktizierten das Teilen, wie es der heilige Martin machte, und schenkten jedem Kind ein vom Rosl-Beck gestiftetes Martinshörnchen. Der Ausklang der gemeinsamen Martinsfeuer am offenen Feuer mit Glühwein, Tee und Lebkuchen versüßte die abendliche Stunde.

Text und Bilder von Fred Lehner

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