Ökumenischer Gottesdienst zum Tag der Deutschen Einheit

"Treue im beständigen Gebet für die christliche Einheit, Versöhnung untereinander zu suchen, damit wir die vollkommene Einheit in deinem Sohn, Jesus Christus erreichen" bekannten die Gläubigen in ihrer ökumenischen Verpflichtung am "Tag der Einheit" in der Pfarrkirche St. Johannes.

Eine ihrer ersten Amtshandlungen während der beginnenden Vakanzzeit in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptista vollzog Pfarrerin Kim Dämmer aus Plößberg, die gemeinsam mit Pfarrer Norbert Große den ökumenischen Gottesdienst gestaltete.

Für die musikalische Gestaltung sorgten Konrektor Hans Fröhlich (Orgel) und der evangelische Posaunenchor unter Leitung von Wolfgang Lang.

Pfarrer Große stellte in seinem Eingangs- und Grußwort heraus, dass der "Tag der deutschen Einheit" auch dem Anliegen der christlichen Kirchen für eine wachsende Einheit näher komme. Der gemeinsame Glaube drücke sich durch die Osterkerze aus, die Pfarrer Große anzündete. Es sei das Zeichen, offen für den heiligen Geist zu sein, Misstrauen zu vertreiben und zu erkennen, dass wir Schwestern und Brüder im Herrn seien. Die Gläubigen sangen: "Komm Schöpfer Geist, kehr bei uns ein". Nach den Psalmen wurde in den Fürbitten herausgestellt, Frieden untereinander zu halten und allzeit fröhlich zu sein.

In ihrer Predigt hatte Pfarrerin Kim Dämmer vom Empfang eines Besuches gesprochen, der auch nach 2000 Jahren gar nicht so einfach sei. Wir müssen uns bewusst machen, immer bereit zu sein. Noch werde die Einheit viel zu wenig gelebt. Wahre Einheit sei, den anderen zu sehen. Der ökumenische Gottesdienst sei ein kleiner Schritt dafür. Im Gebet könne Kraft geschöpft werden. Den Gläubigen rief sie zu: "Haltet Frieden untereinander".

Der Posaunenchor intonierte den Choral: "Vater, unser Vater". Die Fürbitten sprachen die Lektoren Annette Riebl und Anita Feiler für die evangelische und Anton Eismann und Franz Seiz für die katholische Kirche. Die an die Gläubigen ausgeteilten Friedenskerzen wurden von den beiden Geistlichen und den Lektoren angezündet und gemeinsam das Vaterunser gesprochen. Die eingesammelte Kollekte werde brüderlich geteilt. Das Zeichen des Friedens unter den Gläubigen war zugleich ein Bekenntnis zu Christus, das durch das gemeinsame Lied "Im Frieden dein, o Herre mein" zum Ausdruck kam.

Text und Bilder von Fred Lehner

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