Jubiläum des Kath. Kindergartens Floß

"Jesus hat die Kinder lieb, er lädt uns alle ein, keins ist bei ihm ausgeschlossen, alle sind sie sein." Freudestrahlend und voller innerer Spannung zogen die Kinder des katholischen Kindergartens St. Johannes Maria Vianney, begleitet vom Team des Kindergartens mit Leiterin Agnes Schwarzmeier am Sonntag in die Pfarrkirche St. Johannes.

Der 20. April stand für die katholische Kirchengemeinde ganz im Zeichen des 100-jährigen Bestehens des Kindergartens. Viele Gläubige haben deshalb den Weg in das Gotteshaus gefunden, um mit zu feiern und Dank zu sagen. Sie erlebten einen Jubiläumsgottesdienst, der von den Kindern in großartiger Manier mit Lied und Gebet gestaltet wurde.

Pfarrer Norbert Große überbrachte die Grüße an alle Ehrengäste, Kinder und Eltern, besonders an Monsignore, Caritasdirektor Bernhard Piendl von der Diözese Regensburg.

Der Geistliche sprach von einem wunderschönen Fest im Glanze Jesu Christi. Die Kinder beteten das Kyrie und bekräftigten: Jesus, du bist unser Freund, Bruder und die Liebe. Vor dem Evangelium sangen Erzieherinnen " Zur Mitte kommen ", während die Kinder einen Strauß Rosen und eine Kerze zum Altar brachten.

Monsignore Piendl überbrachte dem Jubiläumskindergarten die herzlichsten Glück- und Segenswünsche Er freute sich, dass der Flosser Kindergarten voller Kraft und Leben sei. Die Kinder zogen aus allen Richtungen in das Gotteshaus und trafen sich in der Mitte. Das veranlasste den Prediger zu der Feststellung, dass die Kinder in der Liebe Christi, die in der Familie ihren Anfang habe, geborgen seien. Gott ist die Liebe, Jesus Christus loben und danken sei auch und gerade an diesem Festtag wichtig, was durch Kerze und Rosen zum Ausdruck gebracht wurde. Die Erwachsenen können von den Kindern lernen, wenn es um Fröhlichkeit, Ehrlichkeit, Freude, Begeisterung, Glaube und Vertrauen gehe. Monsignore Piendls Segenswunsch war: Wieder mehr Vertrauen zum Leben mit Christus gewinnen. Hochachtung und ein herzliches Vergelt's Gott zollte er allen Verantwortlichen rund um den Kindergarten. Dies galt vor allem den Erzieherinnen und Leiterin Agnes Schwarzmeier.

Im Frage- und Antwortspiel "Nur den Kindern steht der Himmel offen", gab es eine deutliche Antwort: "Weil Kinder so fröhlich, ehrlich und gläubig sind." Mit Flöten, Gitarre und Orffschen Instrumenten gestalteten Kinder und Erzieherinnen den Festgottesdienst. Kräftig stimmten die Kleinen in das Lied: "Schalom chaverin" und während der Kommunion in "Meine Freude und meine Hoffnung" ein. Glänzend begleitet hatten Klara Bäumler (Klavier) und Marion Elling (Querflöte) die Kinder bei ihren Gesängen und bei der Meditation von Carmen Kastl "Da rief er ein Kind heran und stellte es in ihre Mitte". Nach dem Segen kam im Schlusslied die ganze Freude und Genugtuung über den Festtag zum Ausdruck: "Freut euch alle, singt und spielt". Die Gläubigen stimmten in das Loblied "Großer Gott, wir loben dich" ein.

Der Festempfang im Pfarrheim hatte eine besondere Note. Wieder standen die Kinder im Mittelpunkt der festlichen Stunde, die musikalisch von Klara Bäumler und Marion Elling umrahmt wurde.

 

100 Jahre Katholischer Kindergarten Floß

"Die Bedürfnisse der Eltern haben sich über die Jahre gewandelt, geblieben ist der Wunsch, für das eigene Kind die besten Entwicklungschancen im Kindergarten vorzufinden." Und darin sieht der katholische Kindergarten St. Johannes Maria Vianney seine ganz besondere Aufgabe und Herausforderung, machte Leiterin Agnes Schwarz6meier beim Festempfang am Sonntag im Pfarrheim aus Anlass des 100-jährigen Bestehens des Kindergartens deutlich.

Es war ein illustrer Kreis unter dem sich Monsignore, Diözesan-Caritasdirektor Bernhard Piendl, Landrat Simon Wittmann, Bürgermeister Günter Stich mit Stellvertreter Anton Eismann und den Fraktionen, Bürgermeister a.D. Fred Lehner, die Vertreter der evangelischen Kirchengemeinde und der kirchlichen Gruppen befanden, die von Pfarrer Norbert Große herzlich begrüßt wurden.

Im Mittelpunkt standen die Kinder. Sie hatten sich auf der Bühne postiert und führten neben dem "Jubiläumsboogi" auch den "Arabella Wirbelwind" auf.

Den Besuchern und Ehrengästen vermittelte Leiterin Agnes Schwarzmeier die reiche und bewegte, 100-jährige "Kindergartengeschichte" mit alle ihren Entwicklungen und Stationen vor. Alles grenzte sie mit dem Wunsch eines Kindes im Kindergarten ein: "Ich durfte Kind sein, durfte Ich sein, durfte fragen, staunen und manchmal auch unbequem sein". Das Wort von Albert Einstein sage alles: "Ich habe keine besondere Begabung, ich bin nur leidenschaftlich neugierig".

Herzliche Glück- und Segenswünsche gab von Monsignore Bernhard Piendl, Landrat Simon Wittmann und Bürgermeister Günter Stich, der den Wert des Kindergartens und das jederzeit gute Verhältnis zwischen Markt und Träger herausstellte.

Schulleiter, Rektor Heinrich Maier hob bei seinen Glückwünschen die vielfältigen Aufgaben, allem voran stehe das Wohl des Kindes und die Kooperation zwischen Schule und Kindergarten heraus.

Der Nachmittag stand ganz im Zeichen des Besuches des Kindergarten und das Umfeldes im Rahmen des "Tag der offenen Tür". Viele hundert Besucher hatten sich es nicht nehmen lassen, hinter den Kulissen der kirchlichen Einrichtung zu blicken. Die Kinder hatten ihre helle Freude bei den vielen Angeboten im Kindergarten und draußen bei schönem Wetter im Spielhof. Ein Freudentag, der ganz gewiss noch lange für Jung und Alt in Erinnerung bleiben wird.

Text und Bilder von Fred Lehner

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