Versammlung, Neuwahlen und Ehrungen des Kath. Frauenbundes

Mit Hilde Dlugaiczyk hat der über 50-jährige Katholische Frauenbund neben Sofie Dollhopf ein zweites verdienstvolles Ehrenmitglied. In der Jahreshauptversammlung am Mittwoch im Pfarrheim St. Josef wurde ihr die Ehre zuteil.

 

Vorsitzende Christina Schaller hatte in ihrer herzlich und sichtlich gerührten Laudatio die Stationen und das verantwortungsvolle, engagierte Wirken von Hilde Dlugaiczyk vorgetragen. Sie war von 1982 bis 1988 Schatzmeisterin und leitete die Frauengemei8nschaft von 1988 bis 2002 als erste Vorsitzende. Weiter in der Vorstandschaft tätig übernahm sie 2002 das Ehrenamt als Schatzmeisterin. Ihr lag das Anliegen aller Mitglieder im Frauenbund sehr am Herzen. "Wir haben das alles erleben und spüren dürfen", hob Christina Schaller hervor.

 

Dankbarer Beifall begleitete die Vorsitzende bei der Überreichung der Ehrenurkunde an Hilde Dlugaiczyk.

Doch das war noch nicht alles. Mit einer großen Überraschung wartete Christina Schaller auf, als sie mit das von Hobby-Künstlerin Theresia Stadlbauer gemalte Ölbild "Schöpfung" als dickes Dankeschön überreichte. Das neue Ehrenmitglied versprach, auch weiterhin im Frauenbund den Menschen zu sehen.

Zu den ersten Gratulanten gehörte Präses, Pfarrer Norbert Große, der Hilde Dlugaiczyk vorbildliches Engagement und besondere Zuneigung gegenüber den Mitgliedern bestätigte.

 

Ehrungen langjähriger Mitglieder

Zu den vielen Höhepunkten in der Jahreshauptversammlung des Katholischen Frauenbundes am Mittwoch im Pfarrheim reihte sich die Ehrung und Auszeichnung langjähriger und verdienter Mitglieder ein.

Vorsitzende Christina Schaller war es vorbehalten, die Ehrungen vorzunehmen. Ehrennadel und Rose waren die äußeren Zeichen des Dankes und der Anerkennung für treue Mitgliedschaft. Zehn Jahre gehören Gudrun Nachbauer, Marlene Witzl und Maria Schaller der Frauengemeinschaft an. 20 Jahre halten Gertraud Blödt und Käte Stich dem Frauenbund die Treue. Auf 30-jährige Mitgliedschaft können Inge Hacker, Anna Grünwald, Rosa Grünwald, Lucie Meißner, Anneliese Prößl und Margarete Lindner zurück blicken. Der Frauengemeinschaft gehören seit 50 Jahren Herta Brunner und Engeline Witzl an.

"Unsere Gemeinschaft ist wie ein Netz" - dieses Motto begleitete den Katholischen Frauenbund im Jubiläumsjahr 2007 bei der 50-Jahrfeier. Dass dieses Netz fest zusammen hält und die Gemeinschaft gestärkt darin hervorging, wurde in der Jahreshauptversammlung am Mittwoch im Pfarrheim St. Josef deutlich.

"Wir haben versucht, das Netz zu festigen, neue Verknüpfungen zu schaffen und Begegnungen zu ermöglichen und Gott näher zu kommen", betonte eingangs erste Vorsitzende Christina Schaller in ihrer Begrüßung. Pfarrer Norbert Große begleitete die Frauengemeinschaft als Präses während des ganzen Jahres und war auch in die Versammlung gekommen.

Den verstorbenen Mitgliedern Rosa Riebl, Rosa Rösch, Elisabeth Wirth, Karolina Schuderer und Margit Hoffmann galt ein stilles Gebet und ein ehrender Nachruf.

 

Breit angelegt der Jahresbericht über das Geschehene im letzten Jahr, den Schriftführerin Diana Kühner Revue passieren ließ. Weltgebetstag, Palmenbuschbinden, viele meditative Tänze und Gestaltung der Frauenfrühstücke mit Theresia Stadlbauer, Pfarrheimputz, Ewige Anbetungen, Primizfeier von Wolfgang Gebert, Maiandacht, Muttertagsfeier, Pfarrfest, Wanderungen, Bürgerfest und eine Reihe von Vorträgen hatten sich in die Vielzahl der Veranstaltungen eingereiht. Ansprechend das von Anni Witzl geleitete Theaterspiel der Gruppe "Am Pfarrplatzl" im letzten Jahr und die Arbeit in der Gymnastikgruppe durch Dagmar Beuthner Der Barbaratag wurde ebenfalls gefeiert. Engagierte Mitgliederbetreuung hat einen hohen Stellenwert. Sie drückt sich auch in der Betreuung der Eltern-Kind-Gruppe unter Leitung von Anja Lehner aus. Nicht mehr wegzudenken die Fahnenabordnung mit Anni Drechsler, Berta Stich und Erika Wiedeck. Damit werde der Frauenbund sichtbar vertreten.

Bis ins Detail ging Schatzmeisterin Hilde Dlugaiczyk beim Kassenbericht, der aufzeigte, dass der Frauenbund sehr spendabel gegenüber den kirchlichen Einrichtungen ist. Pfarrer Große und die Eltern-Kind-Gruppe durfte an diesem Abend Spenden entgegennehmen. Trotzdem blieb ein Überschuss in der Kasse, bestätigten Roswitha Bergmann und Irmgard Bergler.

Nachdem sich die Frauen mit Köstlichkeiten aus der Küche gestärkt hatten, war es Wahlleiter, Bürgermeister a. D. Fred Lehner vorbehalten, die Neuwahl durchzuführen.

Vorher hatte Hilde Dlugaiczyk mit ihren "Gedanken zum Valentinstag" und musikalischen Begleitungen, darunter auch eine CD-vom Kirchenchor zum Nachdenken über das Wort "Liebe" angeregt.

Verändert hat sich die Vorstandschaft durch drei Neubesetzungen. Auch der Führungskreis hat sich verkleinert. In ihrem Amt als erste Vorsitzende wurde nach sechs Jahren wieder Christina Schaller bestätigt. 2. Vorsitzende wurde Diana Kühner, Nachfolgerin von Hilde Dlugaiczyk als Schatzmeisterin wurde Christine Wirth und als Schriftführerin ist künftig Christine Sailer tätig. Den Führungskreis bilden Christa Neubeck, Renate Bock, Beate Götz und Wilma Witzl.

Dankende Worte gab es für die ausgeschiedenen Mitglieder Brigitte Jankowsky und Brigitte Beer.

Seine Freude und Dankbarkeit über die Aktivität der Frauengemeinschaft hatte Pfarrer Norbert Große in einem Grußwort zum Ausdruck gebracht. Der Frauenbund sei eine "tragende Säule" im kirchlichen Leben der Pfarrgemeinde St. Johannes.

Text und Bilder von Fred Lehner

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