Allerheiligen mit Gräbergang

"Wir müssen vorbereitet sein zum Aufbrechen in ein neues, ewiges Leben, weil keiner Tag und Stunde seines Todes weiß", mahnte Pfarrer Norbert Große in der Trauerfeier an Allerheiligen die Gläubigen. Dazu gehöre auch, das eigene Leben in Ordnung zu bringen und Frieden schließen. Es gebe keinen festen Umzugstermin. Dafür müsse man Gott Zeit geben. Umso mehr müsse auf Gott hin gelebt werden für die ewige Ernte in der Herrlichkeit Gottes. Sterben bedeute Hingabe zu Gott, der Tod werde so zur letzten Form der Liebe, so der Geistliche in seiner Predigt.

Die eindrucksvolle Andacht in der Pfarrkirche St. Johannes begann mit einem Choral der Bläsergruppe Hans Sellmeyer. Die Gläubigen sangen "Wir sind nur Gast auf Erden". Nach dem Lied des Kirchenchores "Herr ich bin dein Eigentum" unter Leitung von Konrektor Hans Fröhlich, setzte die große Glocke des Kirchturmes zur stillen Andacht ein. Pfarrer Große gab die Namen der seit Allerheiligen 2006 verstorbenen acht Männer und sieben Frauen bekannt, während Mesnerin Rosa Reber für die Verstorbenen Kerzen anzündete.

Ein langer Trauerzug bewegte sich zum Gottesacker, wo Bläsergruppe und Kirchenchor den musikalischen Teil der Andacht gestalteten. Manuel Schulz trug die Litanei für die Verstorbenen vor, während Pfarrer Große die Gräbersegnung vornahm. Die Kollekte galt für die Pflege des Friedhofes.

Text und Bilder von Fred Lehner

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