Caritas-Sozialstation Floß-Flossenbürg

"Unser Ziel ist es, die notwendige Hilfe so zu gestalten, dass die betroffenen Menschen trotz Krankheit oder Pflegebedürftigkeit ein selbst bestimmtes Leben in ihrer gewohnten Umgebung führen können. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht der Mensch in seiner einzigartigen Würde. Mit ihm möchten wir eine Weggemeinschaft bilden." So stellte sich am Sonntag im katholischen Pfarrheim St. Josef die Caritas-Sozialstation Floß-Flossenbürg mit einem Team von 13 Mitarbeiterinnen unter der Pflegedienstleitung von Maria Käs und Geschäftsführer Eduard Frauenreuther vor.

Der Aufgabenbereich ist klar abgesteckt: Als Fachdienst übernimmt die Caritas-Sozialstation die Pflege, Hilfe und Beratung von kranken, behinderten und pflegebedürftigen Menschen. 13 Pflegefachkräfte und qualifizierte Mitarbeiterinnen des ambulanten Pflegedienstes übernehmen die Grund- und Behandlungspflege, sowie die hauswirtschaftliche Versorgung rund um die Uhr. Das Team arbeitet eng mit den Ärzten, Hausärzten, Krankenhäusern, Kostenträgern, Beratungsstellen, Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe, Fachdiensten der Caritas und Seelsorgern zusammen.

Für Pflegedienstleiterin Maria Käs und Geschäftsführer Eduard Frauenreuther war ganz wichtig herauszustellen, dass "Pflegen - Helfen - Beraten" all das umschreibt, was die Caritas-Sozialstation leiste. Dazu gehört auch die Verhinderungspflege, die Einzel- oder Gruppenbetreuung und das Angebot des Hausnotrufsystems. Wenn gewünscht wird, versorgt die Caritas-Sozialstation die pflegebedürftigen Menschen auch mit "Essen auf Rädern". Schließlich übernimmt die Caritas Medikamenten- und Hilfsmittelbestellungen beim Arzt und deren kostenlose Lieferung nach Hause.

Dazu sagte Geschäftsführer Frauenreuther: "Uns geht es um eine ortsnahe Versorgung". Und die ist mit der Caritas-Sozialstation Floß-Flossenbürg unter Rufnummer 09603 / 91220 (Fax: 09603 / 91221) erreichbar. Pflegedienstleiterin Maria Käs hob bei der Vorstellung des Teams heraus: "Not sehen und handeln".

Nicht nur diese umfassende Information gab es nach der Segnung der neuen fünf Fahrzeuge, viele Gäste und Besucher nahmen das Angebot einer kostenlosen Blutdruck- und Blutzuckermessung gerne an. Sorgfältig und gewissenhaft waren bei diesem Service die Caritas-Mitarbeiterinnen tätig. Pfarrer Norbert Große und sein Amtsbruder aus Flossenbürg, Pfarrer Georg Gierl, zählten ebenso zu den Besuchern der Info-Veranstaltung wie 2. Bürgermeister Anton Eismann aus Floß und Bürgermeister Johann Kick aus Flossenbürg.

Schließlich kam die gesellschaftliche Unterhaltung beim Weißwurstessen im Pfarrsaal nicht zu kurz. Eine herausragende Präsentation eines Pflegeteams, das sich über den guten Zuspruch an diesem Tag freuen konnte.

"Nun singt ein neues Lied dem Herren, der Wundertaten hat vollbracht" sangen die Gläubigen im Pfarrgottesdienst am Sonntag, der ganz im Zeichen der Fahrzeugsegnung der Caritas-Sozialstation stand.

Pfarrer Norbert Große sprach von Werken der Nächstenliebe, die von der Caritas geleistet werden. Der Aufgabenbereich für kranke, seelisch in Not geratene, hilfsbedürftige und alte Menschen werde durch die Caritas in christlicher Tat erfüllt. In seiner Predigt hatte der Geistliche darum gebetet, dass der Herr unseren Glauben, der Halt und Fundament sei, stärken möge. Die Fürbitten galten jenen, die Kraft und Hilfe für ihre soziale Arbeit brauchen. Den Mitarbeitern, die still und verborgen Gutes tun, zollte Pfarrer Große hohen Respekt und großes Lob.

Im Pfarrer-Jakob-Raß-Zentrum waren fünf neue Fahrzeuge, die im täglichen Einsatz stehen werden, aufgestellt. Geschäftsführer Eduard Frauenreuther, und Pflegedienstleiterin Maria Käs war die Freude ins Gesicht geschrieben. Die Fahrzeuge sind mit den amtlichen Kennzeichen NEW C 845, NEW C 846, NEW C 847, NEW C 848 und NEW C 849 zugelassen. Gemeinsam mit seinem Amtsbruder, Pfarrer Georg Gierl aus Flossenbürg, nahm Pfarrer Große die Fahrzeugsegnung vor. Die Gläubigen sangen: "Lobe den Herren". In den Fürbitten wurden die Schutzheiligen angerufen, um Gefahren und Unfall zu bannen. In den Segen wurden auch die betreuten Menschen der Caritas-Sozialstation Floß-Flossenbürg eingeschlossen. Der kirchliche Akt endete mit dem Vaterunser und dem Lied: "Segne du Maria".

Text und Bilder von Fred Lehner

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