Ehejubiläum

"Es gibt Früchte in unserer Ehe, für die wir dankbar sein können." Auf diesen Nenner brachte Gemeindereferentin Kerstin Wallmeyer aus Waldthurn ihren Vortrag zum Ehejubiläumstag am Samstag im katholischen Pfarrheim St. Josef. Was der Geburtshelferin dieser jährlichen Zusammenkünfte, Rita Rosner, den Frauen des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung sowie Pfarrer Norbert Große besonders freute: Es war ein Rekordbesuch. 20 Ehepaare, die sich vor zehn, 20, 25, 30, 40 und 50 Jahren vor dem Standesamt ihrer Heimatgemeinde und am Traualter in der Pfarrkirche St. Johannes das Jawort gaben, hatten gerne der Einladung des Pfarrgemeinderates angenommen. Mit dabei war auch das Jubelpaar Betty und Hans Pflaum, die einen Tag vorher Goldene Hochzeit feiern konnten. Eine festliche und liebevoll gestaltete Dekoration, wie sie Pfarrer Große bezeichnete, schmückte den Pfarrsaal. "Wir möchten ihnen allen gerne neue Impulse und Anregungen für ein weiteres gemeinsames und zufriedenes Eheleben geben", führte Pfarrer Große eingangs aus.

Die Grüße des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung überbrachte Rita Rosner, stellvertretend auch für die Sprecherin im Pfarrgemeinderat, Hermi Brauner und Organisatorin Ingrid Bayer. Fleißige Hände waren bei der Organisation und Vorbereitung am Werk. Alles passte zusammen. Ein Nachmittag zum Wohlfühlen.

Mit Kerstin Wallmeyer, die von ihrem Ehemann während des Vortrages unterstützt wurde, hatte sich eine Referentin vorgestellt, die aus eigenem Erleben viel zu erzählen wusste. Den Einstieg machte sie mit dem Schlager: "Mit 17 hat man noch Träume". Alles stand am Anfang der Beziehung und es gab wirklich Träume. Das Leben aber gehe oft andere Wege. Es können auch Enttäuschungen sein. Die eigenen Träume, Vorstellungen und Enttäuschungen konnten die Jubelpaare in einem Handzettel auf Papier bringen. Was kann erträglicher, besser gemacht werden. Die Eheleute bekamen einen Apfel, auf den sie Danksätze schreiben konnten. Die Gemeindereferentin fasste diese in das Segensgebet von Wilhelm Wilms zusammen: "Der lebendige, gute Gott möge das gemeinsame Leben weiter festigen." Wahrer Friede sei im Fundament des eigenen Hauses zu sehen. Wer in Not ist, möge Rat, Trost und Hilfe erfahren. Das Ergebnis der Arbeit solle erfreuen und lange erhalten bleiben. Ob das Leben kurz oder lang sei, Gott möge das unvollendete Leben zur Vollendung führen.

In der Pfarrkirche St. Johannes sprach Pfarrer Norbert Große von einem Tag der Freude und des Dankes. Die Eucharistiefeier gestaltete der Kirchenchor unter Leitung von Konrektor Hans Fröhlich. Sie begann mit dem "Lobe den Herren". Nach dem "Ehre sei Gott" und "Lobet Gott in seinem Heiligtum" sang die Chorgemeinschaft das Dankeslied "Gott, wenn du uns segnest". Chor und Gläubige sangen zum Schluss das "Großer Gott, wir loben dich".Pfarrer Große segnete die von der CAJ-Gruppe gespendeten und sehr schön dekorierten Kerzen, die an die Jubilare verteilt wurden.

Text und Bilder von Fred Lehner

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