Unterstützung für Sr. Ellen in Afrika

Die Feier der Erstkommunion ist für die Kinder ein weiterer, wichtiger Schritt auf den Glaubensweg der in eine sichere Zukunft führen soll. So ist der Kommuniontag zugleich auch Geschenktag. Patentante, Patenonkel, Oma und Opa, Verwandte und Bekannte sind es, die dem Kommunionkind ihre Glück- und Segenswünsche mit einem Präsent aussprechen. Am letzten Sonntag traten in der Pfarrkirche St. Johannes zwölf Buben und neun Mädchen erstmals zum Tisch des Herren.

Es war eine spontane Idee von Eltern der Kommunionkinder, statt eines üblichen Gegengeschenks einen Spendenbetrag für die in Südafrika als Ärztin tätige Schwester Ellen (Maria Lindner aus Floß) zur Verfügung zu stellen. Schwester Ellen steht im Kampf gegen die schreckliche Seuche Aids und betreut vorrangig Aids-Waisen und Aids-Kranke in Nkandla. Die Organisation hatte stellvertretend für die Eltern Birgit Götz übernommen.

Erst in diesen Tagen wurde bekannt, dass im Krankenhaus von Schwester Ellen ein Großbrand ausbrach, dem auch eine Ordensschwester zum Opfer fiel. Noch größer ist die Not der Kranken und Hilfsbedürftigen geworden.

Eltern und Kommunionkinder zeigten ein Herz für die betreuten Kranken von Schwester Ellen und für ihr Betätigungsfeld. Das zeigte der Spendenbetrag von 560 Euro, der sofort nach Eingang an Schwester Ellen nach Südafrika überwiesen wurde. Auch Pfarrer Norbert Große freute sich über den hohen Spendenbetrag der Kommunionkinder und dankte vor allem auch den Eltern für ihr Verständnis.

Text und Bilder von Fred Lehner

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