Empfang des Primizianten Wolfgang Gebert

Einen herzlichen und freudigen Empfang bereitete die katholische Pfarrgemeinde St. Johannes und der Markt am Sonntag Neupriester Wolfgang Gebert.

Vom Floriansplatz wurde der Primiziant durch die Flosser Blaskapelle unter Leitung von Hans Sellmeyer, von Pfarrer Norbert Große, begleitet von Dekan Alfons Kaufmann, Ministranten, kirchlichen und weltlichen Vereinen mit Fahnenabordnungen abgeholt.

Am Luitpoldplatz hatten sich viele hundert Menschen zum offiziellen Empfang eingefunden, die nach Eintreffen des Festzuges den Primizianten mit Applaus begrüßten. Die Flosser Landwehr stand mit Hauptmann Hermann Pschiebl Spalier. "Mein Herz ist bereit" und "Komm und folge mir" sangen die Kinder des Kindergartens St. Johannes M. Vianney. Leiterin Agnes Schwarzmeier überbrachte die Herzenswünsche der Kinder, denen Gedichte der Kindergartenkinder folgten. Die Glückwünsche und Grüße für den Neupriester überbrachte Bürgermeister Günter Stich für den Markt, der sich freute, nach 41 Jahren wieder einen Priester als "Werkzeug in Gottes Hand" in seinen Mauern zu wissen.

Der Neupriester segnete seine Fahnenbänder und heftete sie als Erinnerung und Dank an die Fahnen und Standarten der kirchlichen und weltlichen Vereine. Wolfgang Gebert versicherte, an Gott und für Gott Dienst zu tun. Er freute sich, dass auch Pater Leo Beck noch rechtzeitig eingetroffen sei.

Ein langer Festzug bewegte sich unter den Klängen der Blaskapelle "Lobe den Herren" zum Gotteshaus. Dort drückte Pfarrer Norbert Große seine Freude, die Ehre zugleich sei, über den Neupriester aus. Die Gläubigen sangen: "Der Heiland erstand" als Botschaft des Priestertums. "Jesus lebt" rief Pfarrer Große aus. Dafür möge Wolfgang Gebert als Priester Zeugnis geben.

Das Geschenk der Pfarrgemeinde und aller kirchlichen Gruppen und Vereine war ein grünes Messgewand. Die CAJ-Gruppe überreichte "Wohlfühlsachen". Ein sichtlich bewegter Neupriester hatte den lieben "Brüdern und Schwestern im Herren" für all das, was er an Zuneigung und Unterstützung in guten und bösen Tagen erfahren habe, Dank gesagt. Sein weißes Primiz- und Messgewand habe Schwester M. Dominica Heid OSB von der Benediktinerinnenabtei St. Walburg in Eichstätt in 202 Stunden angefertigt. Es enthalte die fünf Geheimnisse des lichtreichen Rosenkranzes. Eucharistie sei Ganzheit von Hingabe. Wenn Freude am Glauben herrsche, dann werde es keine 41 Jahre mehr dauern, bis in seiner Heimatpfarrei wieder Primiz gefeiert werden könne.

"Möge euer Herz brennen im Glauben", rief der Primiziant aus. Nach der Weihe der Messgewänder durch Pfarrer Große richtete der Primiziant an die Mutter Gottes, der Patrona Bavaria, ein Bitt- und Dankgebet. Die Gläubigen stimmten in das Lied: "Freu dich, du Himmelskönigin"ein. Dann erteilte der Neupriester seinen Einzelprimizsegen.

Text und Bilder von Fred Lehner

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