Priesterweihe von Wolfang Gebert

41 Jahre nach der Priesterweihe von Pater Leo Beck hat die katholische Pfarrgemeinde St. Johannes wieder einen Priester. Im Hohen Dom zu Eichstätt weihte seine Exzellenz Dr. Gregor Maria Hanke OSB, Bischof von Eichstätt, den Flosser Wolfgang Gebert mit den Priesteranwärtern Ulrich Flashar, Holzkirchen, Markus Priwratzky, Augsburg und Dr. Konrad Willi, Landshut, durch Handauflegung und Gebet zum Priester.

Über 100 Gläubige der Flosser Pfarrgemeinde St. Johannes haben mit Pfarrer Norbert Große, den Bürgermeistern Günter Stich und Anton Eismann mit Altbürgermeister Fred Lehner an der Weiheliturgie teilgenommen. Die Flosser CAJ-Gruppe war wie schon bei der Diakonweihe wieder mit Fahne vertreten und hatte am Altarraum des Domes Platz gefunden. Wolfgang Gebert war innerlich gerührt.

Nach dem feierlichen Einzug sangen die Gläubigen: "Das ist der Tag, den Gott gemacht". Der Eichstätter Bischof rief den Priesteranwärtern freudig zu: "Sie gehen den Weg nicht allein". Die Diakone traten am Altar vor dem Bischof und erklärten feierlich: "Ich bin bereit".

Die musikalische Gestaltung der Priesterweihe übernahm der Eichstätter Domchor unter Leitung von Domkapellmeister Christian Heiß. An der Orgel spielte Rudolf Pscherer. Werke von Orlando di Lasso "Missa Bella Amfitria altera" und Michael Haller "Surrexit pastor bonus" waren besondere Höhepunkte.

In seiner Festpredigt sagte Bischof Dr. Hanke, dass der Ruf des Herrn bei den Priesteranwärtern lebendig und zur Berufung wurde. Sie werden einen universalen Auftrag durch die Verkündigung des Evangeliums in alle Welt erfüllen- Das sei eine Hoffnung in hoffnungsloser Zeit. Die Neupriester seien zum Leistungsdienst bestellt. Sie haben der Communio und damit der Gesellschaft zu dienen, eine Angleichung an Jesus Christus. Der Bischof bat die Priesteranwärter, demütig auf den Sohn Jesus Christus zu blicken. Unter der Führung des heiligen Geistes gehe es um das Zentrum in der Communio. Deshalb lade Jesus zur "Schule des Herrn" ein.

Noch vor der Einkleidung der Priesteranwärter durch die Heimatpriester nahm Dr. Gregor Maria Hanke erstmals als Bischof von Eichstätt eine Priesterweihe vor. Sie hatte mit der Handauflegung und der Salbung der Hände ihre Höhepunkte. Zu den ersten Gratulanten gehörten Pfarrer Norbert Große und Heimatpriester, Pater Leo. Bei der Salbung der Hände sangen die Gläubigen: "Nicht mehr Knechte nenne ich euch, sondern Freunde."

Im Namen der drei Weihekandidaten, hatte der Flosser Neupriester Wolfgang Gebert Bischof Dr. Gregor Maria Hanke für die Priesterweihe und Gestaltung der Weiheliturgie ein herzliches Vergelt's Gott gesagt. Die Neupriester bekannten, dass sie durch den Bischof väterliche Liebe verspüren durften und bekannten dessen vorbildliches priesterliches Wirken. Den Eltern und Geschwistern, Freunden und Bekannten, Heimatpfarreien und allen Gläubigen galt ebenso ein Dankeschön wie den Praktikumspfarreien und dem Priesterseminar, das längst zur Heimat wurde. "Eure Gebete und Mühen haben dazu beigetragen, dass wir heute diesen großen Tag feiern dürfen", bekannte Wolfgang Gebert. Die Priesterweihe endete mit dem "Großer Gott wir loben dich". Die Neupriester spendeten den Gläubigen erstmals den Primizsegen.

Auf dem Leonrodplatz gab es ein herzliches "Fest der Begegnung" mit den vier Neupriestern und Bischof Dr. Gregor Maria Hanke.

Am Sonntagabend gab es einen herzlichen Empfang durch die Pfarrgemeinde St. Johannes und dem Markt für Neupriester Wolfgang Gebert.

Text und Bilder von Fred Lehner

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