Weißer Sonntag - Jubelkommunion

Das festliche Choramt am Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit, Weißer Sonntag, stand in der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes ganz im Zeichen der Jubelkommunion. Schon am Vortag gab es bei den 25, 50 und 60-jährigen Jubilaren ein freudiges Wiedersehen, wo schöne und alte Erinnerungen ausgetauscht wurden.

 

Feierlich der Einzug der Jubelkommunikanten vom Pfarrheim St. Josef in das Gotteshaus, voran mit Kreuz, Ministranten und Priestern mit den Jubilaren. Gemeinde und Kirchenchor unter Leitung von Konrektor Hans Fröhlich, an der Orgel Christoph Fischer, stimmten in das Lied "Das ist der Tag den Gott gemacht" ein. Pfarrer Norbert Große entbot allen Gläubigen, besonders aber den Jubilaren, die aus nah und fern gekommen waren, einen herzlichen Willkommensgruß.

 

Er dankte vorweg allen Frauen und Männern, die sich mit der Vorbereitung und Organisation für diesen Festtag engagiert haben. Freudig und herzlich begrüßt hatte er Heimatpriester, Pater Leo Beck aus Rom und Bischöflichen Geistlichen Rat, Stadtpfarrer Matthias Dierig aus Schwandorf, der vor 50 Jahren als Kaplan der Flosser Pfarrgemeinde, die Jubilare auf die erste Heilige Kommunion vorbereitete und heute Eucharistie mit feiere. Nach dem "Lobe den Herren" hielt Pater Leo die Festpredigt. Der Glaube führe zusammen, führe zur Gemeinschaft und Christen fühlen sich miteinander verbunden, nehmen an und lieben sich. Glaube wachse langsam und deshalb müsse jeder offen sein im Glauben. Glaube brauche wenige Worte. Die Jubilare bat der Prediger, den Blick in die Zukunft nicht zu vergessen. Gott klopfe bei jedem einzelnen an, damit er in jedes Leben hinein kommen könne. Leben werde reicher im Glauben. Die Botschaft des Lebens sei die Botschaft der Familie und der Gemeinsamkeit. So möge Glaube in dieser Gemeinschaft auch gelebt werden.

Bekräftigt hatten die Gottesdienstbesucher ihren Glauben mit dem Glaubensbekenntnis. Der Chor sang: "Dem, der die Liebe ist" und "Gott, wenn du uns segnest". Während der Kommunionausteilung ertönte das "Ave verum" mit Querflöte von Michael Fröhlich und Orgel von Hans Fröhlich. Der Festgottesdienst endete mit dem "Großer Gott wir loben dich".

Die Jubelkommunikanten gedachten beim Friedhofgang der verstorbenen Mitschülerinnen und Mitschülern, Lehrer und Erzieher. Am Nachmittag fand eine Dankandacht in der St.&nbspNikolauskirche statt. Beim Auseinandergehen waren sich die Jubilare einig, recht bald wieder in dieser Gemeinschaft zusammen zu kommen.

Text und Bilder von Fred Lehner

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