Kreuzweg am Nikolausberg

"Oh Haupt voll Blut und Wunden, voll Schmerz und voller Hohn " sangen die Gläubigen zu Beginn der vom Katholischen Männerverein am Palmsonntag gestalteten Kreuzwegandacht am Fuße des Nikolaiberges.

Damit setzte die Männergemeinschaft unter Vorsitzenden Helmut Weig eine Tradition fort, die zum festen Bestandteil des Jahresprogramms gehört. Als Vorbeter beteiligten sich Mitglieder des Männervereins. Nach einführenden Worten durch Pfarrer Norbert Große begannen die 14 Stationen, voran mit Kreuz und Ministranten, die Palmbuschen mit führten.

Die Gläubigen bekannten, die Stationen des Kreuzweges von Jesus Christus nachdenkend und nachempfindend zu betrachten. Sie seien Beispiel zur Erlösung und zum Lernen. Deshalb wurde im Gebet die Bitte ausgesprochen, dass der Weg Jesus Christus unser Weg und sein Leben unser Leben werden möge. In aller Welt werden Menschen zu unrecht verurteilt. Sie werden wegen ihrer Gewissensüberzeugung verfolgt und gefoltert. Christen werden wegen ihrer Glaubenstreue in Straflager und in den Tod geschickt. Neid und Eifersucht machen sich breit.

Jesus Christus soll uns vor leichtfertigen Urteilen und vor endgültigem Verurteilen bewahren. Nur ihm stehe das gerechte Urteil zu.

Die 14. Station war eine Bitte an Gott, uns alle Tage seinen Geist der Wahrheit und Stärke mit auf dem Weg zu geben.

Text und Bilder von Fred Lehner

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