Weltgebetstag

"Es ist wunderbar, dass wir gewiss sein können: Gott nimmt uns auf, wo und wann auch immer wir in seinem Namen zusammenkommen, um zu beten. Gottes Zelt bereitet sich aus über alle Orte in der Welt, wo wir den Weltgebetstag feiern, den Frauen aus Paraguay vorbereitet haben."

 

Seit Jahren pflegen die beiden Frauengemeinschaften der christlichen Kirchen eine ökumenische Gemeinschaft, die wiederkehrend auch beim Weltgebetstag der Frauen aller Konfessionen ihren Niederschlag finden. Vorsitzende Christina Schaller vom Katholischen Frauenbund hatte mit ihrer Kollegin Karin Pausch vom Evangelischen Frauenbund einen Gebetsgottesdienst in der katholischen Pfarrkirche St. Johannes nicht nur vorbereitet, sondern eindrucksvoll gestaltet. Konrektor Hans Fröhlich übernahm die musikalische Begleitung der Gebetsgesänge.

 

"Unter Gottes Zelt vereint" hieß das Motto des diesjährigen Weltgebetstages. Und das demonstrierten die Frauen mit einem großen, hochgespannten Tuch bei der Begrüßung und Eröffnung des Gebetsgottesdienstes. Dabei hieß es: "Es ist wunderbar, dass wir gewiss sein können: Während wir uns im Gebet neigen, spüren wir Gottes Gegenwart um uns wie einen weiten Umhang: Wir wissen, dass wir miteinander unter Gottes Schutz vereint sind und mit allen Menschen, die mit uns diesen Gottesdienst feiern. Die Frauen beteten: Lasst uns unseren Gott anbeten im Geist und in der Wahrheit. Möge unsere Einheit wachsen, wenn wir in diesem Gottesdienst miteinander beten uns singen." Das gemeinsam gesungene Lied "Wir sind vereint, um dich zu loben", drückte dies deutlich aus.

Das Team der beiden Frauengemeinschaften, jeweils vier Frauen, überbrachte einen Willkommensgruß aus Paraguay im Herzen Südamerikas. Ein Land mit Hügeln, Bergen und Ebenen unter einem blauen Himmel, mit vielen Flüssen und Wasserfällen, mit Pflanzen und Tieren, die einzigartig sind. Symbolisch wurden Erde, Wasser, Blumen und Tücher an den Treppen des Altartisches niedergelegt. Bei den Wechselgebeten sangen die Frauen: "Gott segne dich" und "Du großer Gott, wenn ich die Welt betrachte". Bei dem Dankgebet ertönte der Liedruf: "Danke Gott".

Der Auftritt der Frauen, die als Frauen aus Paraguay ihre Verhältnisse in diesem Land erzählten, beeindruckte ganz besonders, was durch das Gebet: "Wir danken dir, unser Gott, für das lebendige Zeugnis dieser Frauen. Wir bitten dich, hilf ihnen in ihren Nöten und Mühen und bestärke sie ihren Gaben und Fähigkeiten" auch zum Ausdruck kam. Die Lesung, der Brief an die Gemeinde in Ephesus des Apostels Paulus, trug Christina Schaller vor. Verkündigung und Besinnung, dazu die Kollekte und die Fürbitten machten mit dem Lied: "Berge uns in dein Zelt, o Gott. Eine uns mit dem Band deiner Liebe", dem Gebetsgottesdienst zum Höhepunkt. Das Vater unser und die vorgetragene Sendung beschloss mit dem Lied: "Der Tag ist um, die Nacht kehrt wieder", den Weltgebetstag.

Ausgeklungen ist diese ökumenische Gemeinsamkeit im Pfarrheim St. Josef mit einer Dias-Betrachtung über das südamerikanische Land, einer paraguayischen Speise und einer angenehmen Unterhaltung.

Text und Bilder von Fred Lehner

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