Ehejubiläen

"Komm herein und nimm dir Zeit für dich." Mit diesem Lied von Kathi-Stimmer-Salzeder begrüßten Pfarrer Norbert Große und Pastoralreferentin Eva Bräuer ihre geladenen Gäste am Samstag im Pfarrheim St. Josef. Es waren besondere Gäste: Ehepaare, die vor 10, 20, 25, 30, 40 und 60 Jahren nach der standesamtlichen Trauung in ihren Heimatkirchen den Bund der Ehe schlossen.

Im Festsaal des Pfarrheimes war alles bestens vorbereitet. Organisiert und zubereitet hat es der Sachausschuss des Pfarrgemeinderates Ehe und Familie mit Ingrid Bayer, Eva Maria Schulz, Carolina Schuderer, Kornelia Kitta und Eva Bräuer.

Pastoralreferentin Eva Bräuer war es vorbehalten, den Nachmittag mit Unterstützung ihres Mannes und Pfarrer Norbert Große (Gitarre) zu gestalten. Nach der Kaffeerunde hatte Bräuer als Einstimmung auf der Leinwand das Bild "Kreuz mit Brautpaar" gezeigt. Im Mittelpunkt stand das Brautpaar als grünender Ast, der das Leben und das Wachsen symbolisierte. Eheringe seien Zeichen der Treue und Unendlichkeit, der Schmetterling versinnbildliche die Verwandlung. Das Kreuz verweise auf Tod und Auferstehung. Die bergende Hand spreche von Offenheit. Die segnenden Hände auf dem Bild bedeuteten die Zusage Gottes "Ich bin bei Euch".

Die Jubelpaare, unter denen sich auch Hans und Anna Lehner, die vor kurzem das seltene Jubiläum der Eisernen Hochzeit feiern konnten, hatten sich vorgestellt und schilderten ihren gemeinsamen Lebensweg, der vor allem die Kinder und Enkelkinder mit einband. Ehe bedeute Teamwork und Zusammenhalt. Konflikte könnten positiv sein, wenn dadurch ein neuer Lösungsweg gefunden werde. All das sei auf gegenseitiges Verständnis und Vertrauen aufzubauen.

Hans und Eva Bräuer glänzten mit dem Sketch von Loriot: "Das Ei". Die Jubilare machten auch mit, als sie darum gebeten wurden, Tipps für junge Ehepaar zu geben. In der Gruppenarbeit kam zum Ausdruck, wofür man dankbar sein müsse. Erfahrungen, für die man im Rückblick dankbar sein kann, tragen in eine sichere Zukunft. Selbst das Liebesgeflüster durfte nicht fehlen. Das Lied von Reinhard Mey: "Lass Liebe auf uns regnen", und das von Eva Bräuer vorgetragene Gedicht: "Wechselnde Pfade, Schatten und Licht, alles ist Gnade, fürchte dich nicht" beendeten den unterhaltsamen und kurzweiligen Nachmittag.

In der Pfarrkirche St. Johannes sprach Pfarrer Norbert Große von einem Tag der Freude und des Dankes. Dankbarkeit sei nicht stilles Schweigen, vielmehr innere Haltung, Ausdruck der Lebenseinstellung, liebende Zuneigung und der Schlüssel zur guten Beziehung. Allein der gute Wille dazu festige. Das Ja sei eine Bindung für das ganze Leben. Ein Ja bedeute ewiges Heil zu Gott, ein Nein das Unheil. Die Fürbitten für die Ehejubilare trugen Theresia und Gottfried Stadlbauer vor. Die Eucharistiefeier gestaltete der Kirchenchor unter Leitung von Konrektor Hans Fröhlich mit Liedern von Klaus Heizmann und Pytlik. Bei der Gabenbereitung war das "Liebet einander" von Klaus Heizmann durch die Chorgemeinschaft mit Christoph Fischer (Orgel) zu hören.

Pfarrer Norbert Große segnete die von der CAJ-Gruppe gespendeten und dekorierten Kerzen, die er mit Pastoralreferentin Eva Bräuer an die Jubilare als kleines Dankeschön und Geschenk der Pfarrgemeinde verteilte. Der Gottesdienst endete mit dem Lied: "Nun danket alle Gott." Beim Auszug sang der Kirchenchor "Gott, wenn du uns segnest" von Klaus Heizmann.

Text und Bilder von Fred Lehner

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