40 Jahre Organist in der Flosser Pfarrgemeinde - Hans Fröhlich erhält Ehrenurkunde von Bischof Müller dafür

"Im Lobpreis Gottes liegt unsere Kraft." Dieses Wort begleitet die Chorgemeinschaft des katholischen Kirchenchores, im Besonderen aber Organisten und Chorleiter, Konrektor Hans Fröhlich. Ihm wurde beim Pfarrgottesdienst am Sonntag in der St. Johannes-Kirche eine besondere Ehre zu teil.

Der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller zeichnete mit einer Ehrenurkunde Hans Fröhlich für seine 40-jährige ehrenamtliche Tätigkeit als Organisten in der St. Johannes Kirche mit dem Psalm: "Ich will dem Herrn singen, solange ich lebe, will meinem Gott spielen, solange ich da bin" aus. Fröhlich leitet seit 32 Jahren mit überaus großem Erfolg den Kirchenchor. Dabei steht nicht nur die konventionelle "musica sacra" im Vordergrund, sondern auch die moderne Kirchenmusik und neugeistliche Lieder, was bei vielen Aufführungen und Konzerten immer wieder an den Tag gelegt wurde. Das zeichnet Fröhlich in hohem Maße aus.

Noch vor dem Segen hatte Pfarrer Norbert Große in der Eucharistiefeier am Sonntag Konrektor Hans Fröhlich für sein verdienstvolles Wirken ein herzliches Vergelt's Gott im Namen der Kirchengemeinde gesagt. Aus der Not wurde eine Tugend, nachdem der damalige talentierte Organist Peter Krämer aus beruflichen Gründen ausschied und dafür Hans Fröhlich als 17-Jähriger einsprang. Er spielte die Mariazeller Messe von Joseph Haydn bei der Heimatprimiz von Pater Leo Beck auf der Orgel. "Sie haben alle großen Herausforderungen mit Bravour gemeistert, bestätigte Pfarrer Große dem Jubilar. Kirchenmusik als Ausdruck des christlichen Glaubens und als bedeutende Form der Gottesverehrung wurde zu einem wesentlichen Bestandteil im Leben des Organisten." Begleitet und unterstützt wird Fröhlich bei seinen vielfachen kirchenmusikalischen Aufgaben von Ehefrau Irene und den beiden Söhnen Stefan und Michael, der in die Fußstapfen seines Vaters tritt. Mit einer Granit-Vogeltränke für den Garten und einem Präsent gratulierte Pfarrer Norbert Große und Hermi Brauner für den Pfarrgemeinderat den verdienstvollen Organisten und Chorleiter.

Dass Hans Fröhlich sich heute schon große Verdienste in der Nachwuchsarbeit erworben hat, zeigen seine früheren Schüler Harald Bäumler und sein Stellvertreter Christoph Fischer, nicht zuletzt aber Sohn Michael. Sowohl Fischer als auch Michael Fröhlich wirkten beim Chorgesang im Pfarrgottesdienst an der Orgel mit. Während der Kommunionausteilung glänzten Hans Fröhlich (Orgel) und Sohn Michael (Querflöte) mit einem klassischen Stück.

Der Chor hatte sich unter Leitung von Christoph Fischer im Altarraum versammelt und glänzte mit dem Lied "Wie ein guter Hirte", Text und Musik von Kathi Stimmer-Salzeder, arrangiert von Thomas Löffelmann. Die Kinder aus der Kinderkirche überraschten mit Pastoralreferentin Eva Bräuer, als sie singend in das Gotteshaus zogen und Hans Fröhlich mit dem Lied "Fröhlich sein, Gutes tun" mit Sonnenblumen und einem Bild gratulierten.

Von einer langen und auch schönen Zeit sprach Hans Fröhlich bei seinen Dankesworten. Er erinnerte an Pfarrer Richard Bartmann und Pfarrer Josef Most, sprach Höhen und Tiefen in ständiger Begleitung der Chorgemeinschaft an und dankte Frau Irene und seinen beiden Söhnen Stefan und Michael für jede Unterstützung. Die Kunst der Musik sei ein Geschenk Gottes, verneigte sich Fröhlich. Der krönende Abschluss dieser Ehrung und Auszeichnung war das von Hans Fröhlich dirigierte Lied "Singet froh, wir haben Grund zu danken". Am Klavier begleitete Sohn Michael. Langanhaltender Beifall war auch der Dank aller Gläubigen an Hans Fröhlich.

Text und Bilder von Fred Lehner

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