Immer offen für Gottes Wort - Lebensmotto von Pater Leo Beck - Priester, der den Glauben einfach, klar und mit Tiefe verkündet

"40 Jahre Priester - das ist ein Geschenk, eine Gnade. Dafür danken wir Gott mit dir!" Festprediger Pater Johannes Bauer sprach wohl allen Gläubigen aus der Seele, die am Sonntag mit Pater Leo Beck in der Pfarrkirche St. Johannes in einem eindrucksvollen Gottesdienst dieses Jubiläum feierten.

Eine Fleißarbeit vollbrachte der Katholische Frauenbund unter Leitung von Rita Rosner. Die eifrigen Damen waren sehr früh aufgestanden und hatten einen 17 Meter langen Blumenteppich - vom Pfarrheim bis zum Kircheneingang - mit Motiven aus dem Sonnengesang des heiligen Franziskus von Assisi gelegt.

Mutmacher

Der Jubilar zog mit seinen Freunden, den Patres Eugenio aus Japan und Geraldo aus Brasilien, Pater Johannes, dem früheren Flosser Pfarrer Josef Most aus Moosbach und dessen Nachfolger Norbert Große sowie Diakon Wolfgang Gebert ins festlich geschmückte Gotteshaus ein. Nach Großes Worten ist es für die ganze Pfarrei eine Freude, dass der Franziskaner-Pater aus Rom sein Priesterjubiläum in der Heimatgemeinde feiert. Er habe ihn bei einer Wallfahrt in Italien als Priester kennen gelernt, der "den katholischen Glauben einfach, klar und mit Tiefe lebt und verkündet".

Pater Johannes knüpfte an die Lesung und das Evangelium an und stellte seine Predigt unter das Thema "Leben". Jesus' Lebensbotschaft laute: "Ich will ganz verfügbar und ganz offen sein für Gott." Dies sei immer auch das Lebensmotto des Jubilars gewesen, ob als Kaplan oder Junioratsleiter, als Hausoberer in Würzburg oder nun seit elf Jahren als Generalassistent in Rom. Der Flosser habe immer gesagt: "Ich kann dieses mein Leben so probieren." Das mache Mut.

"Wir Menschen haben immer Stress", fuhr der Mönch aus Schwarzenberg fort. Dabei bräuchten wir keinen Stress. "Was wir brauchen, das ist ist unsere Bereitschaft, Gott in unserem Alltagsleben wirksam werden zu lassen." Pater Johannes mahnte, die Lebensquellen zu nutzen, die uns von der Kirche und von Gott angeboten werden. "Geben wir dem Herrgott unser Herz, damit es leben kann!"

Pauken und Trompeten

Musikalische und gesangliche Glanzlichter setzten der Kirchenchor und das Orchester unter Leitung von Hans Fröhlich. Mit Pauken und Trompeten führten sie erstmals in Floß die "Messe in C" von Robert Führer auf. Als Organist gefiel Christoph Fischer. Höhepunkt war das großartig dargebotene "Tota pulchra es, Maria" - eine bayernweite Premiere. Diese vom Franziskaner-Minoriten Alessandro Borroni komponierte Marienhymne hatte sich Pater Leo gewünscht, nachdem er sie in Assisi gehört hatte.

"Ich bin froh und dankbar, in meiner Heimatgemeinde dieses Jubiläum feiern zu dürfen", gestand Pater Leo. Die Pfarrgemeinde sei ihm längst zur zweiten Familie geworden. Er dankte allen, die ihren Beitrag zum Fest geleistet haben, vor allem auch der Familie für den Zusammenhalt.

Quelle: derneuetag.de, Netzcode: 10895939

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