Feierliche Vesper

Die katholische Pfarrgemeinde St. Johannes bereitete ihren neu geweihten Diakon Wolfgang Gebert bei der feierlichen Vesper am Samstagabend einen herzlichen Empfang.

Unter Glockengeläute, voran mit Kreuz und Ministranten, den Fahnen- und Standartenabordnungen der CAJ, des Frauenbundes und des Männervereins, sowie der Herz-Jesu-Bruderschaft, zogen Pfarrer Norbert Große und Diakon Wolfgang Gebert, in das Gotteshaus, wo sie von vielen Gläubigen erwartet wurden. Der Kirchenweg war mit weiß-gelben Fähnchen geschmückt, Zeichen der Freude und des Dankes an diesem Tag.

Pfarrer Norbert Große erinnerte in seinem herzlich gehaltenen Grußwort daran, dass erstmals wieder nach 40 Jahren der Priesterweihe von Pater Leo Beck, die katholische Kirchengemeinde einen Priester hervorbrachte. "Wir alle sind voller Freude und mit Dank erfüllt" bekannte Pfarrer Große, der Gebert für seinen weiteren Weg Gottes reichen Segen wünschte. Kirchenpatron Johannes der Täufer, die Pfarrgemeinde feierte an diesem Tag ihr Patrozinium, möge für Dekan Vorbild im Glauben sein, wünschte er seinem Mitbruder.

Das kirchliche Abendgebet der Gläubigen mit Diakon Gebert hatte seinen Höhepunkt durch die Uraufführung der von Rudolf Pscherer, Musikpräfekt des Bischöflichen Seminars in Eichstätt aus Anlass der Diakonweihe von Gebert zu Ehren der Heiligen Johannes des Täufers, dem Patron der Pfarrkirche, vertonten Vesper. Einmal mehr glänzte der Kirchenchor unter Leitung von Konrektor Hans Fröhlich mit seinen Gesangsvorträgen und dem abschließenden "Salve Regina, mater misericordiae". An der Orgel spielte Harald Bäumler.

Für Diakon Wolfgang Gebert war es ein großes Bedürfnis, an diesem Abend ein herzliches Vergelt's Gott für die Mitfeier an seinem Weihetag in Eichstätt und bei der Vesper zu sagen. Er bekannte: "Ohne Gott gebe es keine Berufung". Freude hatte Gebert, dass die CAJ-Gruppe mit einer Fahnenabordnung in Eichstätt mit dabei war. Übrigens die einzige Fahnenabordnung im ganzen Kirchenzug. Sein ergreifendes Dankgebet galt an der Marien-Statue der Mutter Gottes. Im Pfarrheim St. Josef ließen es sich viele Flosser nicht nehmen, beim Stehempfang mit dabei zu sein. Sie nützten das persönliche Gespräch mit dem neuen Diakon, der sich über jeden Glückwunsch freute.

Text und Bilder von Fred Lehner

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