Patrozinium und Weihe des neuen Kreuzes auf dem Friedhofsvorplatz

Das Choramt zum Patrozinium der katholischen Pfarrkirche St. Johannes am Sonntag hatte mit der ersten Predigt von Diakon Wolfgang Gebert in seiner Heimatkirche und den Aufführungen des Kirchenchores unter Leitung von Konrektor Hans Fröhlich, an der Orgel spielte Sohn Michael, eine besondere Note erhalten.

Der christliche Liedermacher Siegfried Fietz feierte am Sonntag, 25. Juni seinen 60. Geburtstag. Konrektor Hans Fröhlich darf sich als Fan zum Freundeskreis von Fietz zählen. Fietz gab in Floß bereits in beiden Pfarrkirchen Konzerte und wusste zu begeistern.

Der Festgottesdienst wurde mit Liedern von Siegfried Fietz gestaltet. Nach dem Johannes-Lied der Gläubigen sang der Chor beim Gloria: "Wir loben den großen Gott" und bei der Lesung das "Halleluja". Die Chorgemeinschaft hat sich ganz auf die Melodien von Siegfried Fietz eingestellt und weiß sie auch gesanglich vollendet vorzutragen. Das zeigte sich auch beim "Die Erde preist den Herrn" und "Danken und Teilen". Zum Dank sang der Chor "Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses" und "Herr, segne uns".

Mit Pfarrer Norbert Große feierte Diakon Wolfgang Gebert das Hochfest des Heiligen Johannes des Täufers. Für den Flosser Diakon stellte sich eine erste Aufgabe in seiner Heimatkirche, die Predigt am Festsonntag. Auf das Evangelium des Tages eingehend, befasste sich der Diakon mit Zacharias und der Verkündigung von Gabriel, dem Engel Gottes, die Geburt eines Sohnes, der Johannes heißen soll. Zacharias wollte daran nicht glauben. Seine auferlegte Stummheit darf nicht als Strafe verstanden werden. Schweigen sei auch etwas Heilsames. Ob das alles normal sei? Es sei auch nicht normal, dass fünf Männer in Eichstätt in den Dienst der Kirche traten, dem Bischof Ehrfurcht und Gehorsam versprechen, sich den Armen und Schwachen anzunehmen, wo es doch heute schon fast Volkssport ist, zu schauen, wo kann ich meine Macht ausspielen, wo stehe ich über dem anderen und wo kann ich ihm das spüren lassen. Solche Stimmen gebe es in unserer Zeit auch von Christen und eifrigen Mitgliedern der Pfarrei. Und genau dem sei mit Entschiedenheit entgegen zu treten. Es erinnere aus dem Buch der Psalmen: "Nicht mein Feind beschimpft mich, das würde ich ertragen, sondern mein Freund, mein Vertrauter, der mein Brot aß, hat gegen mich geprahlt." In einem persönlichen Wort bat Diakon Gebert die Gläubigen, ihm weiter im Gebet beizustehen.

Mit der Neugestaltung des Friedhofeinganges stellte sich der Katholische Männerverein in diesem Jahr selbst eine überaus große Aufgabe. Dass er sie erfüllt und vollendet hat, ist des Lobes und des Dankes wert.

Monatelange, engagierte Arbeiten von freiwilligen Helfern hatten unter Anleitung von Vorsitzenden und Bauleiter Helmut Weig und Friedhofwärter Heinrich Merther ein Werk vollendet, das Erstaunen hervorruft. Eine Aufwertung der Friedhofanlage, die von allen Besuchern dankbar anerkannt wird. Immerhin lag der Kostenaufwand bei mehr als 12.000 Euro. Ohne den großherzigen Sach- und Geldspenden wäre es nicht möglich gewesen, diese Kosten decken zu können. Viele Gläubige haben ihr Scherflein dazu mit beigetragen. Das weiß der Männerverein besonders zu schätzen.

Nach dem Festgottesdienst am Sonntag mit der ersten Predigt des neu geweihten Diakons Wolfgang Gebert, zog sich ein langer Kirchenzug von Gläubigen, voran mit Kreuz, Ministranten, Pfarrer und Diakon mit einer Fahnenabordnung des Männervereins zum Friedhof. Der Kirchenchor leitete die Segnung des neuen Auferstehungskreuzes und Anlage mit dem Lied von Erhard Krieg: "Ich bin die Auferstehung und das Leben" ein. Von Freude und Dankbarkeit sprach Pfarrer Norbert Große. Die Pflege der Friedhofanlage sei vielen Menschen ein großes Anliegen. Es sei Ausdruck der Liebe zu unseren Verstorbenen mit denen wir uns über den Tod hinaus verbunden fühlen. Das neue Kreuz zeigt Jesus als Auferstandenen, als Sieger über den Tod. Der Pfarrer wünschte sich, dass dieses Kreuz den Menschen in ihrer Trauer Trost und Hoffnung spenden möge.

Nach Gebet und Fürbitten durch die Gläubigen und Diakon Wolfgang Gebert, segnete Pfarrer Norbert Große das Auferstehungskreuz und die neue Anlage. Der Kirchenchor unter Leitung von Konrektor Hans Fröhlich beendete die Segnungsfeier mit dem Lied: "Das ist der Tag, den Gott gemacht" von Lorenz Lauterbach.

Text und Bilder von Fred Lehner

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