Christi Himmelfahrt

"Christ fuhr gen Himmel. Was sandt er uns hernieder. Er sandte uns den Heiligen Geist zu Trost der armen Christenheit." Mit diesem Eingangslied der Gläubigen feierte die katholische Kirchengemeinde St. Johannes die Eucharistiefeier am Fest Christi Himmelfahrt.

In seiner Predigt hatte Pfarrer Norbert Große von einer irreführenden Deutung der Himmelfahrt Christi gesprochen. Die Apostel erlebten ein menschliches Geheimnis. Jesus Christus sei in das unsichtbare, ewige Reich Gottes heimgekehrt und hinterließ die Botschaft: "Seht ich bin bei euch bis zum Ende der Welt." Die Eucharistie mache deutlich, dass Jesus bei uns bleiben will. An uns liege es, ihn mit Liebe und Offenheit aufzunehmen. Das festliche Choramt endete mit dem Lied des Kirchenchores: "Preise Zunge das Geheimnis." Es folgte die Flurprozession durch den Markt mit den vier Altären an Floriansplatz, Blendersmühle, Püchersreuther Straße und St. Nikolauskirche.

Eine kleine Uraufführung erlebten die Gläubigen am Festtag Christi Himmelfahrt durch den Kirchenchor unter Leitung von Konrektor Hans Fröhlich. Er brachte die Deutschen Bauernmesse von Annette Thoma nach einem Chorsatz für gemischten Chor von Jochen Langer zur Aufführung. Mit Sohn Michael hat Chorleiter Fröhlich eine kräftige und brauchbare Unterstützung. Das 14-jährige musikalische Talent spielte bei der Deutschen Bauernmesse an der Orgel, während Mutter Irene seit über 40 Jahren der Chorgemeinschaft als Sopranistin angehört.

Text und Bilder von Fred Lehner

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