Fest der Erscheinung des Herrn

"Zur Ehre Gottes zu singen und die Freude am Glauben dadurch zum Ausdruck bringen." So sehen Chorleiter Hans Fröhlich und die Sängerinnen und Sänger des katholischen Kirchenchores ihre Aufgabe. Dass diese in hohem Maße erfüllt wird, zeigte sich beim Festamt der Erscheinung des Herrn in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer, bei dem nicht nur konventionelle "musica sacra" im Vordergrund stand, sondern auch die moderne Kirchenmusik und neugeistliche Lieder gepflegt wurden.

Die großartige weihnachtliche Festmusik im Rahmen des Kirchenkonzerts am zweiten Weihnachtsfeiertag hat am Dreikönigstag durch Chor und Orchester ihre Forstsetzung und Vollendung gefunden. Wieder lag die Gesamtleitung in den bewährten Händen von Konrektor Hans Fröhlich, der durch Willibald Wirth als Organisator für das Orchester beste Unterstützung fand.

Im Festamt kam das Hauptwerk von Ignaz Reinmann, die "Pastoralmesse in F", genannt "Hirtenmesse" mit Chor und Orchester zur Aufführung. An der Orgel spielte Christoph Fischer. Mit Michael Fröhlich (Querflöte) hatte die musikalische Begleitung des Chores eine hörbare Unterstützung erfahren.

Bei dem Lied der Gläubigen: "Sieh, den Licht will kommen" zogen Pfarrer, Ministranten und Lektor in das Gotteshaus. "Die Botschaft, dass sich Gott allen Völkern zuwende und darin das Heil gesucht werden könne", gehe von den drei Königen aus dem Morgenland aus. In seiner Predigt hatte Pfarrer Große deutlich gemacht, dass es sich bei dem Stern der drei Könige um den "Stern des Glaubens" handle. Die Mühe nach der Suche des Neugeborenen in Bethlehem habe sich gelohnt. Dieser Weg sollte auch unser Weg sein. Christentum heiße Aufbruch, trotz aller Mühen und Anstrengungen. Der Glaube müsse etwas wert sein. Glaube sei Gottesdienst und Sakrament. Die drei Weisen bezeichnete der Prediger als Vorbilder des Glaubens. Der Weihrauch sei Zeichen der Anbetung, die Myrrhe das Symbol des Leidens. Zum Weg des Glaubens sind die Christen täglich aufgerufen.

Eine gesangliche und musikalische Glanzleistung boten Kirchenchor und Orchester. Längst hat sich diese Gemeinschaft zu einer erstaunlichen Einheit, die meisterhaft Kirchenmusik bietet, gefunden. Das war nicht nur bei der Aufführung der Hirtenmesse zu spüren, die Orchesterbegleitung beim "Eja, pastores, venite" von Georg A. Holler oder dem "Transeamus" von Joseph Schnabel mit der Querflöte von Michael Fröhlich führte zu einem wahren Kunstgenuss kirchlichen Gesangs und Musik. Die ganze Entfaltung des Chores kam beim "Pastorale" von Maß und "Singt Jubellieder" von Trapp/Corelli zum Ausdruck. Eine festliche Musik, die wieder einmal unterstrich, dass "Im Lobpreis Gottes" die Kraft des Chores unter Leitung von Hans Fröhlich liegt. Dankbar erkannte dies auch Pfarrer Norbert Große zum Abschluss des Festamtes mit dem "O du fröhliche" an.

Text und Bilder von Fred Lehner

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