Besuch von Regionaldekan Gerhard Pausch

"Lassen sie sich von nichts und niemanden den Sonntag entreißen und kaputt machen. Feiern sie den Sonntagsgottesdienst treu und regelmäßig. Da bekommen sie Nahrung für ihre Seele." Diese Bitte und Ermutigung richtete Regionaldekan Gerhard Pausch aus Weiden in der Eucharistiefeier am Donnerstag in der St. Johannes Kirche an die Gläubigen.

Für die katholische Pfarrgemeinde stand im Auftrag von Diözesanbischof Gerhard Ludwig Visitation an. Schon am Nachmittag gab es ein Gespräch des Dekans mit Ortspfarrer Norbert Große. Am Abend trafen sich die Mitglieder des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung mit Kirchenpfleger Anton Eismann und Pastoralreferentin Eva Maria Bräuer im Pfarrheim St. Josef mit dem Besucher aus Weiden.

Regionaldekan Pausch und Pfarrer Große feierten vor Beginn des Gesprächs mit den Verantwortlichen der Kirchengemeinde mit vielen Gläubigen heilige Messe. Die Gemeinde sang, begleitet von Hans Fröhlich (Orgel) eingangs "Ihr Freunde Gottes allzu gleich". Herzlich begrüßt hatte Pfarrer Große den Beauftragten des Bischofs, der Freude und Probleme einer Pfarrgemeinde kenne. Die Gläubigen bat er, ihr Herz für die Begegnung mit dem wahren Gott zu öffnen. Die Lesung trug Pastoralreferentin Eva Maria Bräuer vor. Die Fürbitten sprach Theresia Stadlbauer.

Auf das Fest der heiligen Erzengel Michael, Gabriel und Raphael eingehend sagte Dekan Pausch, dass uns Gott gute Geister schicke und uns dadurch nahe sein will. Der Name des Erzengels Michael sei Programm. Er kämpfte gegen die Vergötterung von Geld und Macht. Eine Pfarrgemeinde sei der Ort an dem wir Gott gemeinsam das Gegenprogramm zur Vergötterung feiern. Wir erleben uns als Gemeinschaft. Die Visitation einer Pfarrgemeinde sei keine Kontrolle, vielmehr Besuch, bei dem auch die Frage im Mittelpunkt stehe: "Wie geht es euch". Darin sehe er auch seine Aufgabe im Auftrag des Bischofs. Wir reden miteinander.

Erzengel Gabriel sei der Bote Gottes, der ein Kind verheißt. Auch unser Leben stehe unter einer Verheißung. Auch zu uns spricht Gott durch Gabriel das Wort: "Der Herr ist mit dir". Und als Erinnerung an diese Sternstunde der Menschheit läuten jeden Tag die Glocken zum Engel des Herrn. Und dann rief der Dekan die Gläubigen auf, das persönliche Beten, das Gebet in der Familie und das gemeinsame Gebet in der Kirche, den Draht zu Gott nicht zu vergessen.

Erzengel Raphael begleitet und behütet uns. Die Kirche als ganzes ist wie ein guter Engel. Die Pfarrkirche bezeichnete der Prediger als einen Festsaal, der seine Tür für jeden öffne. Er zeige uns das Ziel unseres Lebens. In der Gemeinschaft der Pfarrei ist unser Leben von der Wiege bis zur Bahre begleitet. Seelsorger, Pfarrer Norbert Große, Pastoralreferentin Eva Maria Bräuer, den Mitgliedern der kirchlichen Gremien, der Verbände, Gruppen und Arbeitskreise sagte Regionaldekan Pausch ebenso ein herzliches Vergelt's Gott wie den stillen Helfern, den Beterinnen und Betern, allen, die das Leben in der Pfarrgemeinde mittragen und leuchtendes Zeugnis für ihren Glauben geben. Die abschließende Bitte: "Bezeugen sie weiterhin froh ihren Glauben und halten sie in der Pfarrei fest zusammen".

Der Gottesdienst endete mit den guten Wünschen des Dekans an die Pfarrgemeinde St. Johannes. Die Kirche möge "geistliche Heimat" im Füreinander und Miteinander bleiben. Die Gläubigen sangen "Nun danket alle Gott mit Herzen und mit Händen".

Text und Bilder von Fred Lehner

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