Sturmtief "Gerit"

Von einem kleinen Wunder auf dem Nikolausberg reden die Flosser seit dem Unwetter in der Nacht vom 29. auf 30. Juli. Das Sturmtief "Gerrit" hatte auch auf dem Kleinod des Marktes, dem Nikolausberg und der St. Nikolauskirche, nicht halt gemacht.

Eines der ältesten Bäume auf dem Nikolausberg, die über 150 Jahre alte Linde, sie reichte bis zur Kirchturmspitze, wurde aus ihren Wurzeln gerissen und wie ein Streichholz abgeknickt. Der mächtige Baumstamm fiel genau auf die Westseite der katholischen Nebenkirche und neben den bestehenden Lichtmast. Nur ein starker Ast streifte und beschädigte das Ziegeldach der Kirche, das Schneefanggitter, die Dachrinne und die Hausfassade. Der Ast blieb oberhalb des Kircheneinganges hängen, ohne weiteren Schaden anzurichten.

Bei den Auslichtungsmaßnahmen in den letzten Jahren durch den Markt hatte man bewusst darauf geachtet, dass der alte Lindenbaum, gleichsam als weiteres Wahrzeichen des Nikolausberges, stehen bleibt, selbst wenn er die St. Nikolauskirche etwas verdeckte.

Nach dem Schadenfall breitet sich nun ein herrlicher Rundblick, in Richtung Neustädter Straße und gen Westen aus. Von weit her sichtbar jetzt das Kleinod des Marktes, die St. Nikolauskirche, die in das Flosser Amt strahlt.

Text und Bilder von Fred Lehner

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