Caritas - Pflegedienst

Als würden sie auf das Christkind warten. So gespannt sind die Senioren der Caritas-Krankenpflegestation Floß–Flossenbürg auf den Betreuungsnachmittag, wenn sie wieder zusammen kommen und sich treffen dürfen. Nicht mehr missen möchten die Pflegebedürftigen diese Einrichtung.

Stationsleiterin Maria Käs hatte mit ihrem Team eine großartige Idee. Nicht nur zuhause die Kranken pflegen, ihnen helfen und die Angehörigen beraten, auch einmal im Monat sie zusammen holen und gemeinsam etwas unternehmen. Und das geschieht jetzt schon seit Beginn dieses Jahres. Erst waren es drei Betreute, jetzt sind es schon acht aus den Gemeindebereichen von Floß und Flossenbürg. Für die Pfleglinge, aber auch für das Betreuungspersonal macht es helle Freude. Die Betreuten werden direkt von zuhause abgeholt und nach einer Zeit von gut drei Stunden wieder zu ihren Angehörigen gebracht.

Am letzten Donnerstag war es wieder so weit. Im Betreuungsraum des katholischen Pfarrheimes St. Josef war alles bestens vorbereitet. Doch bevor es Kaffee und Kuchen gab, machte man mit den an die Rollstühle gefesselten Pfleglingen eine gemütliche Spazierfahrt. Diesmal ging es zum gemeindlichen Bauhof und zurück. Wenn das Wetter anhält, gibt es meist eine Spazierfahrt auf den neuen Bocklradweg.

Natürlich darf an keinem Nachmittag die Bastelstunde fehlen. Alles war hergerichtet um selbstgemachte Teelichter mit Kerze mit nach Hause nehmen zu können. Für die Betreuten waren es Lichter der Dankbarkeit, der Freude und Hoffnung.

Das alles wäre nicht möglich, würde es die ambulante Krankenpflegestation der Caritas nicht geben, sagen die Pfleglinge voller Dankbarkeit. Sie wissen, dass ihre Angehörigen auch eine kleine, auch willkommene Schnaufpause einlegen können, wenn der monatliche Betreuungsnachmittag ansteht.

Mit besonderer Hingabe, aber auch mit Begeisterung organisiert Stationsleiterin Maria Käs mit ihren Pflegekräften und Mitarbeiterinnen diese unterhaltsamen und abwechslungsreichen drei Stunden des gemeinsamen Beisammenseins. Sie würden sich freuen, gäbe es eine kleine Entlastung durch ehrenamtliche Helferinnen. Sie könnten vor allem die Betreuten mit den Rollstühlen begleiten. Leiterin Maria Käs und die Verwaltung der Caritas-Station Maria nehmen gerne diese Unterstützung und Mithilfe an.

Die Betreuten haben sich bei dem Wiedersehen gegenseitig viel zu erzählen. Schließlich traf man sich schon vier Wochen nicht mehr. Was für eine unendlich lange Zeit !

In der Hauptferienzeit im August wird eine Pause eingelegt. Ab September gibt es dann ein freudiges Wiedersehen unter den Betreuten. Anmeldungen nimmt die Caritas Sozialstation Floß–Flossenbürg, Ruf Nummer 09603 / 91220 entgegen.

Text und Bilder von Fred Lehner

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