50 Jahre CAJ Floß

„CAJ bedeutet heute, Arbeiten mit Jugendlichen, die bereit sind, für sich und andere Verantwortung zu übernehmen." Und das tat die CAJ-Gruppe in der katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes in den vergangenen 50 Jahren.

Für die Flosser CAJ-Gruppe wird der 2. Juli 2005 einen besonderen Markstein in der Jugendbewegung einnehmen. Sie feierte ihr 50-jähriges Bestehen und durfte dafür Lob, Dank und Anerkennung von kompetenter Seite erfahren.

„Es gibt uns immer noch." So selbstbewusst hat die Vorstandschaft der CAJ-Gruppe das Jubiläum angegangen. Der offizielle Ablauf spielte sich sowohl im Pfarrheim St. Josef als auch beim gemeinsamen Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Johannes ab.

Erfreut war die CAJ-Gruppe über die Anwesenheit zahlreicher ehemaliger Mitglieder und CAJ'ler. Die Gruppenleiterrunde mit Alexandra Beer und Stefanie Gollwitzer hatte viele interessante Ideen und Aufgaben vorbereitet, die zur Unterhaltung der Gäste und Besucher vorgetragen wurden.

Diözesansekretärin Corinna Reiner von der CAJ Regensburg, die ehemaligen Mitglieder der Flosser CAJ, Rita Rosner und Anton Eismann beleuchteten die Zeit bei der CAJ aus ihrer Zeit. Viele ältere Bilder über Feste, Feiern und Aktivitäten hatten ihren besonderen Reiz. Pfarrer Norbert Große erfüllte eine dankbare Aufgabe mit der Anerkennung der CAJ'ler und ihren Aktivitäten. In der Pfarrgemeinde sei sie ein fester Bestandteil und ein Pluspunkt im kirchlichen Geschehen. Alexandra Beer erstattete einen interessanten Bericht über das Geschehen während der letzten fünfzig Jahre.

Der gemütliche Teil mit Kaffee, Kuchen und kleinen Häppchen von Anita Schell war überaus angenehm, zumal es ein freudiges Wiedersehen mit vielen ehemaligen CAJ-Mitgliedern und Ehrengästen gab. Zur Auflockerung gab es rhythmische Spielchen. Stefanie Gollwitzer, Alexandra Beer und Katharina Gollwitzer zeigten Bewegungen, die von allen Gästen und Besuchern spontan nachgemacht und mit flotter Musik ergänzt wurden.

Den Abendgottesdienst, den Pfarrer Norbert Große gemeinsam mit den aus diesem Anlass angereisten CAJ-Kaplan, Dr. Roland Betz, zelebrierte, bereicherte Reinhold Seiz am Klavier mit festlichen Liedern, die von den CAJ'lern selbst ausgesucht wurden.

Diözesansekretärin Corinna Reiner ging in ihrem Festvortrag auf die Bewegung der CAJ, die 1925 vom belgischen Kaplan Josef Cardijn gegründet wurde, ein. Cardijn setzte sich für die Belange der ArbeiterInnen und Arbeiter ein, in dem er mit ihnen für ihre Rechte eintrat und sie ermutigte, auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes, für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen zu kämpfen. 1947 wurde die deutsche CAJ, der über 15 junge Menschen angehören, ins Leben gerufen. Weltweit ist die CAJ in 60 Ländern auf allen Kontinenten, so auch in Deutschland, vertreten. In der Diözese Regensburg existieren die Ortsgruppen Floß, Waldmünchen und Weiherhammer. Für sie ist die internationale Solidarität ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit.

In der CAJ werden Jugendliche, die an der Schwelle von der Schule zum Beruf stehen, sich in Ausbildung befinden oder arbeitslos sind, besonders angesprochen. Mitmachen heißt, mit anderen Menschen für gerechtere Lebens- und Arbeitsbedingungen einzutreten. Die CAJ schließt gerne Jugendliche ein, die gemeinsam mit anderen Spaß haben wollen und auch noch den christlichen Glauben leben wollen. So sehen auch die Flosser CAJ'ler nach dem Motto von Josef Cardijn „Sehen, Urteilen, Handeln" ihren Aufgabenbereich.

Text und Bilder von Fred Lehner

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