Fronleichnam

Eine große Gläubigenschar feierte das hochheilige Fronleichnamsfest. Die Symbole der Eucharistie, Brot und Wein, hatten die Mitglieder des Frauenbundes auf dem Blumeteppich am Altar beim Pfarrheim meisterhaft dargestellt. Die CAJ-Gruppe verschönerte mit ihrem Blumenteppich und dem Motto des Weltjugendtages „Gott ist mit uns" den Altar beim Zentralschulhaus.

Tradition wurde aufrechterhalten. Schon am Vorabend zog die Flosser Blaskapelle, voran mit den Vertretern des Katholischen Männervereins durch die geschmückten Straßen des Marktes. Der Kircheneinzug am Donnerstag mit Blasmusik, Fahnenabordnungen und den Vertretern der Vereine und Kommunalpolitik gehört ebenso zum Fronleichnamsfest.

Die Eucharistiefeier gestaltete der Kirchenchor unter Leitung von Konrektor Hans Fröhlich mit der Walburga-Messe von W. Menschick. Beim Einzug sang er die Fronleichnamshymne von P. Metschnabl. Pfarrer Norbert Große hatte den Sinn des Fronleichnamsfestes in seiner Predigt angesprochen. Fronleichnam sei aus der Frömmigkeit vor über 700 Jahren entstanden. Die Gläubigen fühlten sich nicht würdig, zum Tisch des Herrn zu gehen und das Brot des Lebens zu empfangen. Die Menschen brauchen Zuwendung und Liebe. Jesus ist das lebendige Geschenk. Schauen ist Wahrnehmung des Unsichtbaren, der Verehrung und der Anbetung. Das geschehe beim Fronleichnamsfest und der Prozession. Durch die mit gelb-weißen Fähnchen geschmückten Straßen bewegte sich ein langer Kirchenzuges mit Gebet und Gesang der Gläubigen von der Pfarrkirche zum Zentralschulhaus, dort stand der erste Altar, zurück zum Pfarrheim, wo der zweite Altar aufgebaut war. Die Flosser Blaskapelle spielte den „Erhard-Fichtl-Prozessionsmarsch".

Text und Bilder von Fred Lehner

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