Osterfest

Eine große Gläubigenschar feierte mit Pfarrer Norbert Große die heilige Woche von Palmsonntag bis zur Osternacht und dem „Hochfest der Auferstehung des Herrn" in der Pfarrkirche St. Johannes. Gekrönt wurden die Kartage bis zur Osternacht mit dem „Christus ist auferstanden von den Toten, Halleluja".

Die Feier des letzten Abendmahls am Gründonnerstag war von den eindrucksvollen, festlichen Gesängen des Kirchenchores unter Leitung von Konrektor Hans Fröhlich, an der Orgel spielte Christoph Fischer, geprägt. Aufgeführt wurden Sätze aus der Deutschen Messe von Trapp und Bach, das „Pange lingua" von Haller und „Lass mich deine Leiden singen" von Haydn. Werke von Höß, Menschick, Sertl, Bach „O Haupt voll Blut und Wunden", und Silcher „Schau hin nach Golgatha" wurden am Karfreitag bei der Feier vom Leiden und Sterben Jesus Christus aufgeführt.

Die Osternacht am Sonntag begann um sechs Uhr morgens mit einer Lichtfeier, bei der Pfarrer Norbert Große vor dem Kirchenportal und vor Eintritt in das dunkle Gotteshaus, am offenen Feuer Segensgebete sprach. Das „Frohlocket ihr Engel des Himmels" und „Freue dich Mutter Kirche" war zugleich das „Halleluja" über den auferstandenen Herrn Jesus Christus. Die leuchtenden Kerzen bezeichnete der Geistliche als eine köstliche Gabe an Ostern, die angenommen werden möge. Das Wort Gottes wurde durch die Lesungen verkündet. Beim „Gloria in excelsis Deo" erstrahlte das Gotteshaus im hellen Glanz. „Die brennenden Kerzen, immer wieder eine neue Faszination, strahlten Ruhe aus. Wir werden fähiger, den Geist auf Gott zu richten", hob Pfarrer Große in seiner Festpredigt hervor. Die Osterkerze sage uns: „Jesus lebt". Ostern sei Auftrag, Zeugnis zu geben, dass Liebe und Macht stärker sind als der Tod. Die Botschaft der Auferstehung sei zugleich eine Aufforderung zum Glauben. Durch die Taufe nehmen wir Anteil an dem Wort: „Ich bin bei euch bis am Ende der Welt".

Die Gläubigen erneuerten ihr Taufgelübde und sangen: „Fest soll mein Taufbund immer stehn".

Der Kirchenchor gestaltete die Eucharistiefeier mit der „Missa brevis in C" von W.A. Mozart. „Der Herr ist auferstanden" (Taize) und das „Halleluja" von Menschick wurden zum Erlebnis der Chorgesänge, bei denen die Gemeinde mit dem „Das ist der Tag, den Gott gemacht" einstimmte. Pfarrer Norbert Große hatte vor dem Segen all denen ein aufrichtiges Vergelt's Gott gesagt, die sich aktiv bei der Gestaltung der Feierlichkeiten während der Kartage und in der Osternacht engagierten. Chorleiter Hans Fröhlich, Organist Christoph Fischer, den Sängerinnen und Sängern des Kirchenchores, den Lektoren, Pastoralreferentin Eva Bräuer, der CAJ, den Ministranten und den Mesnerinnen galt ein besonders herzliches Dankeschön. Lichtfeier, Osternacht, Festamt und Weihe der Osterspeisen klangen mit dem „Freu dich, du Himmelkönigin, freu dich Maria, freu dich, das Leid ist dahin. Halleluja" aus.

Text und Bilder von Fred Lehner

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