Hl. Dreikönig - Epiphanie

Einen musikalisch und gesanglich krönenden Abschluss der Weihnachts- und Neujahrsfeiertage in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer bildete das Festtagsprogramm am Dreikönigstag. Es ist eine seit 2001 bestehende Tradition, die ihre Fortsetzung mit der Aufführung der Pastoralmesse in C von Ignaz Reimann fand.

Kirchenchorleiter Hans Fröhlich hatte mit Orchestermitglied Willibald Wirth ein großartiges Festprogramm zusammengestellt. An der Orgel spielte Christoph Fischer. Der 12-jährige Michael Fröhlich spielte mit seiner Querflöte. Das Orchester war mit Willibald Wirth und Reinhold Maß (Violine I), Karl Brenner und Hermann Riedl (Violine II), Heinz Hetz (Viola) und Stefanie Schmidt (Cello) hervorragend besetzt. Das zeigte sich auch während der Aufführung der Pastoralmesse mit ihren flotten, heiteren Tempora und der sehr zügigen Alla-breve-Takte. Die Gesamtleitung lag wieder in den bewährten Händen von Konrektor Hans Fröhlich. Einmal mehr zeigte die Chorgemeinschaft des Kirchenchores, dass sie solche Musikwerke zu meistern versteht. Ihr Vortrag stand auf hohem Niveau. Die Solopartien übernahmen in gekonnter Weise Brigitte Beer (Sopran), Elisabeth Löw (Alt), Erwin Fischer (Tenor) und Markus Staschewski (Bass).

Nach dem Einzug von Ministranten, Lektor und Pfarrer sangen die Gläubigen: „Sieh, dein Licht will kommen, stehe auf du Stadt des Herrn." Pfarrer Norbert Große hatte bei seiner Begrüßung von einem „Fest der Suchenden" gesprochen. Die Sterndeuter huldigen Gottes Sohn. Dann hatte er das Königswasser gesegnet. Es sei eine Erinnerung an den Empfang der Taufe. Das Wasser bezeichnete der Geistliche als „Element des Lebens".

Die Weihnachtskrippe sei ohne der Darstellung der Heiligen drei Könige unvollständig. Es sei ein Aufmachen um das göttliche Kind zu sehen. Anbetung bedeute innere Hingabe und ein liebevolles Handeln, das Gott anvertraut werde. Pfarrer Große bat in seiner Predigt alle Gläubigen, sich aufzumachen auf den inneren Weg des Glaubens zum Licht der Liebe Gottes.

Nach den Fürbitten mit der Antwort des russischen Kyrie gab es einen weiteren musikalischen Höhepunkt mit dem „Transeamus usque Betlehem" mit Orgel, Chor und Orchester. Die Solopartie übernahm Markus Staschewski, begleitet von Michael Fröhlich (Querflöte). Während der Kommunionausteilung wurde die „Pastorale" von R.Maß aufgeführt. Beim Dank sang der Chor mit Orchesterbegleitung das „Singt Jubellieder" von Trapp/Corelli.

Das Festtagsprogramm wurde mit dem Gesang der Gläubigen und dem „O du fröhliche" abgeschlossen. Pfarrer Norbert Große hatte dafür allen Mitwirkenden und Gesamtleiter Hans Fröhlich ein herzliches Vergelt's Gott ausgesprochen.

Text und Bilder von Fred Lehner

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