Jahresabschluss und Sternsingerentsendung

„Unser Leben hängt am seidenen Faden. Hab und Gut, Besitz und Vermögen können in wenigen Augenblicken verloren gehen. So deutlich hat es die Flutkatastrophe in Südasien gezeigt."

Die Jahresabschlussmesse in der Pfarrkirche St.Johannes der Täufer war von der schrecklichen Naturkatastrophe in Südasien überschattet. Deshalb hatte Pfarrer Norbert Große zu Beginn des Gottesdienstes die Gläubigen gebeten, sich der Aufrufe über Spenden und Mithilfe nicht zu verschließen. Die Kollekten der Silvester -und Neujahrsgottesdienstes, so wie am Sonntag, werden auf die Bitte der Deutschen Bischöfe ausschließlich der Organisation „Caritas-International" zur Verfügung gestellt.

Pfarrer Große hatte trotz des fürchterlichen Ereignisses in Ostasien darum gebeten, den Blick mit Dankbarkeit und Hoffnung auf Gott zu richten. Die Liebe Gottes und die göttliche Macht seien stärker als die Macht des Todes.

Die Eucharistiefeier wurde vom „Flosser Dreigesang" von den Geschwistern Griebsch, Brigitte, Waldtraud und Claudia, unter Begleitung von Konrektor Hans Fröhlich (Orgel) gesanglich mitgestaltet.

In seiner Predigt hatte Pfarrer Große eine Geschichte über das in der Feuersglut auf dem obersten Stockwerk eines Hauses allein stehende Kind geschildert. Das Kind konnte nicht sehen und sei nach Bitten des Vaters zum Sprung aus dem Dunkel in dessen Arme gefallen.

Immer wieder frage man sich, warum Gott das Unheil in Ostasien zugelassen habe. Die Antwort sei, Gott habe nicht versprochen, dass es auf der irdischen Welt kein Unheil, keine Not und keine Katastrophe geben werde.

In der Messfeier sang der Flosser Dreigesang unter anderem das: „Bewahre uns Gott, behüte uns Gott" und

das von Siegfried Fietz vertonte Lied von Dietrich Bonhoeffer: „Von guten Mächten treu und still umgeben, behütet und getröstet wunderbar, so will ich diese Tage mit euch leben und mit euch gehen in ein neues Jahr".

Der Gottesdienst endete nach dem Segen des Geistlichen und den guten Wünschen im neuen Jahr mit dem „Segne du Maria".

Als „Botschafter, die an Weihnachten und an die Liebe und das Heil Gottes erinnern sollen" segnete am 2.Sonntag nach Weihnachten Pfarrer Norbert Große 28 Sternsinger. Sie ziehen mit dem Losungswort: „dek mii sitti riak rong – Kinder haben eine Stimme" in die Pfarrgemeinde und tragen mit dazu bei, dass vielen in Not stehenden Kindern der Welt geholfen werken kann. Worte und Gesang können ganz wertvolle Lichtblicke sein. Deshalb bezeichnete der Pfarrer die 28 Sternsinger als „wertvolle Botschafter, die durch ihre Stimme und ihren Gesang Hoffnung verleihen". Die Sternsinger durften in der Eucharistiefeier die Fürbitten sprechen. Pfarrer Große segnete Kreide, Weihrauch, Sterne und Sternsinger mit den Worten: „Zieht hinaus und erinnert mit Wort und Gesang an die Liebe Gottes". Die Gläubigen bat er, die Aktion Dreikönigssingen 2005 zu unterstützen.

Text und Bilder von Fred Lehner

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