Jahresabschluss in der Pfarrkirche

Feierlicher Gottesdienst mit Jubelpaar Alfred und Franziska Volkmer

"Lobpreiset all zu dieser Zeit, wo Sonn und Jahr sich wenden, die Sonne der Gerechtigkeit, die alle Nacht geendet. Dem Herrn, der Tag und Jahr geschenkt, der unser Leben trägt und lenkt, sei Dank und Lob gesungen."

Dank und Lob hat die katholische Pfarrgemeinde am Silvesterabend in der Jahresabschlussmesse mit Pfarrer Norbert Große und einer großen Gläubigenschar.

Eine Besonderheit: Das Ehepaar Alfred und Franziska Volkmer feierte das seltene Fest der "Goldenen Hochzeit". Pfarrer Große freute sich, dass er das Jubelpaar mit allen Kindern, Enkeln und Urenkeln, sowie die engere Verwandtschaft herzlich willkommen heißen konnte. Er hatte mit einem Gebet Gottes Segen herabgerufen. Gott möge weiter Begleiter auf dem gemeinsamen Lebensweg in guten und bösen Tagen sein.

In seiner Begrüßung hatte Pfarrer Große die Bekanntgabe vieler Jahresrückblicke in den Medien angesprochen. Es stehe an, über das eigene Leben nachzudenken und Gott dafür zu danken, dass er Nähe und Liebe geschenkt habe.

Die Gläubigen sangen: "Jauchzet, ihr Himmel, frohlocket ihr Engel in Chören, singet dem Herren, dem Heiland der Menschen zu Ehren . Sehet doch da: Gott will so freundlich und nah zu den Verlorenen sich kehren".

Eine Silvesterrakete zeigte Pfarrer Große bei seiner Predigt. Wenn sie angezündet wird erstrahle sie in vielen faszinierenden, wunderbaren Farben. Doch dieser Anblick verschwinde rasend schnell und es wird wieder dunkel. So sei es mit Erfolg, Mode, Reichtum und vielen Dingen. Sie vergehen rasch und seien vergänglich, täuschen und sind Illusion.

Das Evangelium als tragende Säule des Glaubens zeige Sinn und Halt eines Menschen auf. Die kirchlichen Ereignisse sind still, bescheiden und unauffällig. Sie führen zu Herzen des Menschen und schlagen Wurzeln. Das Herz Mariens sehe Licht und Heil. Pfarrer Große warnte, zu schnell durch das Jahr zu gehen. Es gehöre abgewogen was gut und was böse sei und welche Entscheidungen schließlich zu Gott führen. Ein Versprechen gab Pfarrer Große den Gläubigen mit auf dem Weg ins neue Jahr: Wenn das Leben unter dem Schutz der Gottesmutter gestellt werden, dann wird es eine heilende Liebe geben.

Am Vorabend des Hochfestes der Gottesmutter Maria sangen die Gläubigen zum Abschluss der Eucharistiefeier: "Segne du, Maria, segne mich, dein Kind, dass ich hier den Frieden, dort den Himmel find".

Mit dem Segen wünschte Pfarrer Große im neuen Jahr allen Gläubigen der katholischen Kirchengemeinde Gottes reichen Segen.

Text und Bild(er) von Fred Lehner

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