Fronleichnam

Es war eine spontane und nachdenklich stimmende Idee der CAJ-Mitglieder mit Gemeindereferentin Maria Rehaber-Graf, die am Fronleichnamstag umgesetzt wurde.

Seit Jahren gestaltet die CAJ den Blumenteppich am Zentralschulhaus zum Fronleichnamsfest. Immer wieder wird nach Themen gesucht. Doch der Irak-Krieg geht auch bei den jungen Menschen nicht spurlos vorüber. Sie machen sich ernste Gedanken und finden, dass Krieg und Gewalt keine Mittel des Friedens sein können. „Wir wollen Zeichen setzen", bekennen die aufgeschlossenen CAJ-Mitglieder der katholischen Pfarrgemeinde. Diese Zeichen haben sie mit dem herrlich gestalteten Blumenteppich am Fronleichnamstag und dem Wort „Christus unser Friede" auch gesetzt. Nachdenklich stimmte es auch die Gläubigen bei der Fronleichnamsprozession. Sie alle fanden, dass dieses Thema deutlich macht, was Friede ist.

Erstmals feierten die Gläubigen der katholischen Kirchengemeinde mit Pfarrer Norbert Große das hochheilige Fronleichnamsfest. Ein Novum: Die Prozession musste beim ersten Altar am Schulzentrum wegen des starken Regens in die Schulturnhalle ausweichen. Dort spendete Pfarrer Große den Gläubigen mit dem Allerheiligsten den Segen.

"Fronleichnam sei ein Schritt nach Draußen, denn die Botschaft des Herrn darf nicht in den Kirchenmauern bleiben",

hatte Pfarrer Große in seiner Predigt herausgestellt. Die Prozession auf den Straßen, an den Häusern, vorbei bezeichnete der Pfarrer als das "Bild des Lebensweges". Gott begleite uns beim Vorbeiziehen an den Häusern der Geburt, der Familie und des Todes. Fronleichnam bedeute Ermahnung und Erneuerung.

Der Pfarrer rief die Gläubigen auf, nicht hochmütig zu werden und dem Herrn, deinem Gott, nicht zu vergessen.

Das Hochfest des Herrn wurde mit der „Fronleichnamshymne" von Paul Joseph Metschnabl des Kirchenchores unter Leitung von Hans Fröhlich feierlich eingeleitet. Während der Eucharistiefeier sangen Chor und Gläubige die „ Walburga-Messe von Wolfgang Menschick. Eindrucksvoll die Liedvorträge des Chores „Jeder braucht Brot" von D.Plüss, „In jener Nacht" von R. Eanshaw und „Ich bin das Brot" von D.Plüss.

Pfarrer Norbert Große zog mit dem Allerheiligsten, den Gläubigen und der Flosser Blaskapelle singend und betend durch den Markt zum Zentralschulhaus. Dort war der erste Altar aufgestellt. Den herrlichen Blumenteppich unter dem Motto „Christus unser Friede" hatte die CAJ mit Gemeindereferentin Maria Rehaber-Graf gestaltet.

Wegen des einsetzenden Regens gab es eine schnelle und spontane Entscheidung von Pfarrer Große, Kirchenpfleger Anton Eismann, Konrektor Hans Fröhlich, Gemeindereferentin Maria Rehaber-Graf und Helmut Weig.

Die Prozession zog in die Schulturnhalle und improvisierte den zweiten Altar. Pfarrer Große hatte nach dem Segen allen Mitwirkenden und Mitfeiernden, den fleißigen Mithelferinnen und Mithelfern ein herzliches Vergelt's Gott gesagt.

Die Prozession konnte von den Turnhalle durch den Markt zum Pfarrheim St. Josef fortgesetzt werden. Dort versammelten sich die Gläubigen um den zweiten Altar mit dem herrlichen vom Frauenbund gestalteten Blumenteppich unter dem Wort: „Und das Wort ist Fleisch geworden" und stimmten in das Dankeslied: „Großer Gott wir loben dich" ein.

Text und Bild(er) von Fred Lehner / weitere Bilder von Dieter Landgraf

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