Jubelkommunion am Weißen Sonntag

„Selig, die nicht sehen und doch glauben". Unter dieses Wort stellte Pfarrer Norbert Große den „Tag der göttlichen Barmherzigkeit". Er wurde zum Freudentag der Jubelkommunikanten, die vor 25, 50 und 60 Jahren in ihrer Heimatkirche St.Johannes erstmals zum Tisch des Herrn traten.

Schon am Vorabend gab es im Gasthaus „Weißes Rössl" ein herzliches Wiedersehen. Volker Schleifenheimer überraschte die Flosser mit einem Diavortrag über das Flosser Amt. Für die vielen Besucher, die zum ihrem Jubeltag angereist sind, überraschten herrliche Bildmotive der Geburtsheimat. Erinnerungen an die Kinder- und Schulzeit wurden wach, Bilder ausgetauscht und Geschehnisse erzählt, die den Abend zu einem schönen Erlebnis machten.

Mit Orgel (Hans Fröhlich) und Violinen (Willibald Wirth und Reinhold Maß) wurden die Jubelkommunikanten beim Eintritt in das Gotteshaus und den Marsch Nr. 1 von G.F.Händel begrüßt. Die Gemeinde sang: „Lobe den Herren". Pfarrer Große hatte in seinem Eingangswort herausgestellt, dass das Geheimnis des Glaubens an diesem Tag erneuert werde. Dem Glaubensbekenntnis folgten Fürbitten. In seiner Predigt hatte Pfarrer Große die Geschichte des blinden Christian und die spürbare Nähe seines Vaters erzählt. Zwei Kräfte, Anlagen und Fähigkeiten sind es, die glaubensstark machen. Einmal die Fähigkeit zu hören. Das gelte auch für die Botschaft und das Wort Gottes mit seiner zeitlosen Bedeutung. Die zweite Fähigkeit sei die zu lieben und sich lieben zu lassen. Die Berührungen des sinnlichen Vaters zu entdecken gehören ebenso wie das Gebet zum Glauben. Pfarrer Große war es ein Anliegen, allen, die zur Mitfeier und Vorbereitung des Jubeltages beigetragen haben, zu danken.

Die musikalische und gesangliche Gestaltung der Eucharistiefeier lag wieder in Händen von Chorleiter Hans Fröhlich, unterstützt von Christoph Fischer (Orgel) Willibald Wirth und Reinhold Maß (Violinen) und dem Kirchenchor, der die Missa brevis in G von W.A.Mozart zur Aufführung brachte. Mit dem „Haec dies" von Ett und „Jesus bleibt meine Freude" von J.S.Bach während der Kommunionausteilung glänzten Organist, Streicher und Kirchenchor. Zum Dank sangen Chor und Gemeinde „Gelobt sei Gott im höchsten Thron". Das „Großer Gott wir loben dich" und „Voluntary in G" von Clark für Orgel und Violinen waren weitere Höhepunkte des festlichen Gottesdienstes.

Margit Landgraf, Hilde Kett, Else Schön, Georg Winter und Karl Neuber haben sich viel Mühe für die Vorbereitung und das Zusammentreffen der diamantenen Kommunikanten gemacht, während Gerd Lindner und Herbert Riedel sich um die goldenen Jubilare kümmerten. Marlene Noetzel organisierte alles für das Treffen der silbernen Kommunikanten. Im Friedhof wurde den verstorbenen Klassenkameradinnen und Kameraden, den Lehrern und Geistlichen gedacht. Nach dem Mittagessen in den „Adlerstub'n" gab es in der St.Nikolauskirche eine eindrucksvolle Dankandacht durch Pfarrer Große und einen Abschied aller Jubilare mit dem festen Versprechen, sich bald wieder zu sehen.

Text und Bild(er) von Fred Lehner

  • jubelkomm01
  • jubelkomm02
  • jubelkomm03

Simple Image Gallery Extended

Drucken E-Mail

Pfarrei St. Johannes Floß  -  Pfarrer-Jakob-Raß-Zentrum 2  -  92685 Floß  -  Email: info@pfarrei-floss.de